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16.11.2010, 15:29 Uhr

 

„Popstars“-Kandidatin Meike: „Ich bin anders“

Von Andrea Franz

SCHWARZENBACH. Die 23-jährige Meike aus Schwarzenbach an der Saale hat das erreicht, wovon viele Mädchen träumen. Sie hat sich an die Spitze der „Popstars“-Castingshow gekämpft und singt vielleicht bald in der neuen Girl-Band. Mit ihrer gefühlvollen Stimme sorgt sie jedes Mal für Gänsehaut-Feeling. Kurz vor der ersten großen Liveshow am Donnerstag, 18. November, haben wir mit Meike über ihr neues Leben gesprochen.

 

x-bay: Was hast du vor Popstars gemacht und warum hast du dich bei der Castingshow beworben?
Meike: Vor Popstars war ich Babysitter bei einer japanischen Familie. Die arbeiten im Theater und da konnte ich mir auch immer ein bisschen was anlernen, also gesangsmäßig. Zu Popstars bin ich durch meinen Freund gekommen. Der hat mich dahin geschickt, weil er genau weiß, dass Singen einfach mein allergrößter Traum ist.

x-bay: Du hast es mittlerweile unter die letzten zehn Teilnehmerinnen geschafft. Was, glaubst du, ist dein Erfolgsgeheimnis?
Meike: Ich weiß es nicht so ganz. Ich glaube, dass es auf jeden Fall die Stimme ist, weil sie einfach einen Wiedererkennungswert hat. Aber auch meine Erscheinung selbst, also wie ich mich gebe und so. Das ist einfach mal etwas anderes. Ich glaube, dass das viele Leute da draußen anspricht.

x-bay: Beschreibe dich und deine Person mal in drei Worten.
Meike: Sensibel, spontan und ein bisschen ausgeflippt anders.

x-bay: Wie schaut derzeit ein normaler Tagesablauf bei dir aus?
Meike: Früh aufstehen, schnell mal frühstücken und dann gleich in die Vorbereitungen für die Live-Shows. Da heißt es üben, üben, üben! Je nachdem, welche Lieder drankommen, müssen wir uns auf die Show vorbereiten. Wir haben viel Gesangscoaching und so. Und abends so früh wie möglich ins Bett gehen, wenn es funktioniert. Aber auf jeden Fall ist es schön.

x-bay: Du bewegst dich meistens eher im Hintergrund und drängst dich nicht wie manch andere Mädels bei Popstars in den Mittelpunkt. Warum?
Meike: Es ist einfach nicht meine Art. Ich bin der Meinung, dass ich so was nicht brauche. Ich denke, dass man auch auf eine andere Art und Weise auffallen kann. Vielleicht möchte ich eine andere Zielgruppe ansprechen durch mein Verhalten.

x-bay: Bei der letzten Show wärst du ja beinahe rausgeflogen. Wie gehst du mit dem wachsenden Druck von außen und auch unter den Mädchen um?
Meike: Es ist natürlich schon schwierig und auch traurig, wenn man als Letzte mit oben auf der Bühne steht und abwarten muss, was die Jury sagt. Es ist schon beängstigend manchmal, denn es ist ein einziges Wort und schon kann dein Leben wieder normal sein und sich ändern. Aber ich für meinen Teil komme gut zurecht mit dem Druck. Ich habe mir auch schon gedacht, falls ich rausfliegen sollte, dann ist es doch nicht so schlimm, weil ich ganz viele Erfahrungen mitnehmen kann in mein Leben. Und falls ich gewinnen sollte, was ich natürlich hoffe, dann wär’s einfach super.

x-bay: Du hast schon viel durchgemacht in deinem Leben und jede Menge Enttäuschungen wegstecken müssen. Woraus schöpfst du deine Kraft für das alles?
Meike: Es ist einfach diese Hoffnung da, dass ich doch das machen kann und darf, was ich eigentlich mein Leben lang schon machen wollte.

x-bay: Hast du schon Wunschkandidatinnen, mit denen du gerne zusammen in der Band singen würdest?
Meike: Ja, es gibt schon ein paar Mädels, mit denen ich gerne zusammen in der Band wäre. Auf jeden Fall Jenny und Claudia, weil die super lieb sind.

x-bay: Es stehen drei Bandnamen zur Auswahl, über den die Zuschauer abstimmen können. Hast du einen persönlichen Favorit?
Meike: Also auf jeden Fall ist bei mir und auch bei den anderen Mädels „LaVive“ der Top-Favorit, weil man sich das gut merken kann. Und es klingt einfach wie ein Bandname.

x-bay: Was hat dir die Popstars-Teilnahme gebracht? Was hat sich verändert in deinem Leben? Hast du dich persönlich verändert?
Meike: Ich bin schon so weit gekommen, dass ich mich auch bei anderen Menschen, die ich noch nicht so lange kenne, schnell öffnen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich nun auch so ausgeflippt sein kann, wie ich auch zu Hause bin bei Leuten, die ich schon lange kenne und gern habe. Außerdem konnte ich ganz viele Erfahrungen sammeln und Selbstbewusstsein.

x-bay: Wo siehst du dich in drei bis fünf Jahren?
Meike: Da sehe ich mich immer noch an der Seite meines Verlobten natürlich. Und ich sehe mich auf irgendeiner großen Bühne, sei es als Bandmitglied oder als Solistin. Egal, Hauptsache Musik machen.

INFO: Bis Donnerstag, 18. November, 21 Uhr können die „Popstars“-Fans im Internet über den neuen Bandnamen abstimmen. Ab 20.15 Uhr läuft die erste große Liveshow, bei der die Zuschaueranrufe über die Zukunft der Mädchen entscheiden werden: Wer von den zehn Kandidatinnen wird das erste Bandmitglied und für wen platzt der Traum von „Popstars“?




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