Rheingold-Preis für Generalmusikdirektor Sebastian Weigle
FRANKFURT. Für seine Interpretationen der Werke Richard Wagners ist der Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle, am Sonntag mit dem "Rheingold-Preis" ausgezeichnet worden.
v.l.n.r.: Dirk Jenders, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt, Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, Prof. Eva Märtson, Präsidentin des Richard-Wagner-Verbandes International, und Dr. Stefan Specht, Geschäftsführer der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Vergeben wird die undotierte Auszeichnung vom Richard-Wagner-Verband Frankfurt. Der Vorsitzende Dirk Jenders überreichte dem Dirigenten den Preis zum Abschluss der
Jubiläumsfeierlichkeiten des Verbandes, der in diesem Monat sein 100-jähriges Bestehen feiert. Mit der Auszeichnung ist eine Ehrenmitgliedschaft in dem Verein verbunden. Weigle ist damit
neben der Wagner-Enkelin Verena Lafferentz-Wagner das zweite Ehrenmitglied.
Weigle gilt in Fachkreisen als profunder Wagner-Interpret. Er dirigierte in den vergangenen vier Jahren unter anderem bei den Bayreuther Festspielen "Die Meistersinger von Nürnberg". In dieser
Saison leitet er an der Oper Frankfurt "Die Walküre", die bei ihrer Premiere bundesweit für Aufsehen sorgte.
Mit dem Preis verbunden ist das Vorschlagsrecht für die Vergabe eines Richard-Wagner-Stipendiums des RWV Frankfurt durch den Geehrten. Weigle, einst selbst Stipendiat der
Richard-Wagner-Stipendienstiftung, kümmere sich in vorbildlicher Weise um die Förderung des künstlerischen Nachwuchses, wie der Vorsitzende des Verbandes, Dirk Jenders, in seiner
Laudatio ausführte.
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