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21.10.2010, 14:53 Uhr

 

Steuern: Der Aufschwung lässt Kommunen hoffen

Von Eric Waha

BAYREUTH. Während sich in anderen Kommunen der gefühlte Wirtschaftsaufschwung auch zahlenmäßig schon bemerkbar macht – das dritte Quartal macht da Hoffnung – tritt der Bayreuther Finanzreferent Michael Rubenbauer auf die Euphoriebremse: „Das Jahr ist noch nicht rum. So wie es sich momentan darstellt, erreichen wir den Ansatz für 2010“, sagt er auf Kurier-Nachfrage.

 

Einer Umfrage des Deutschen Städtetages in 100 größeren Städten zufolge, habe das Steueraufkommen der Gemeinden im dritten Quartal nach einem Minus von 6,8 Prozent in den ersten sechs Monaten – so zitiert die Nachrichtenagentur dpa einen Bericht der Süddeutschen Zeitung – einen Sprung im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 34 Prozent gemacht.

In Bayreuth reicht das noch nicht ganz, um die Tränen aus dem Vorjahr zu trocknen: „Wir hatten nach 47,2 Millionen Euro brutto bei der Gewerbesteuer im vergangenen Jahr 24,7 Millionen eingenommen und lagen damit sogar noch unter dem Einkommensteueranteil – was einmalig ist für eine kreisfreie Stadt in Bayern“, sagt Rubenbauer. Für das laufende Jahr hat das Finanzreferat einen Betrag von 37,4 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen angesetzt. „Das hoffen wir zu erreichen. Aber das Jahr ist noch nicht rum. Im Moment sieht es so aus, als würden wir es schaffen.“

Foto:Bilderbox




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