13.10.2010, 18:40 Uhr
Von Christina Knorz
BAYREUTH. Die Faszination wächst mit der Erkenntnis: Alle Arbeiten von Peter Weber, die ab Sonntag im Kunstmuseum hängen, sind aus einem einzigen Stück gefaltet. Aus einem! Auch wenn es aussieht, als hätte er verschiedene Filzbahnen oder Papierstücke ineinander gewebt oder verschachtelt. „Die Form in der Faltung“ heißt die Ausstellung, die am kommenden Sonntag, 17. Oktober, um 11 Uhr eröffnet wird.
Der Wahl-Münchner arbeitet mit Materialien, die Kraft haben. Filz, Baumwolle, sogar Stahl oder Papier; aber nicht das herkömmliche 80-Gramm-Papier, das ist ihm zu labbrig. 300 bis 800
Gramm müssen die Bögen schon haben. Erst so erwecken sie den Eindruck, als wollten sie sich aus der erzwungenen Faltung lösen, sobald man sie von der hemmenden Glasscheibe
befreit.
www.kunstmuseum-bayreuth.de
Foto: Ritter
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