09.09.2010, 16:53 Uhr
HOF/SAALE. Kommunen in Nordostoberfranken und Nordwestböhmen machen sich für eine Reaktivierung der Bahnlinie Selb-Asch stark.
Die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der acht Kilometer langen Trasse soll rund acht Millionen Euro Kosten und großteils mit Fördermitteln der Europäischen Union finanziert werden. Ein neues Gutachten geht nach Fichtners Angaben von einem Potenzial von 1200 Fahrgästen pro Tag aus.
Das weitere Vorgehen wollen die beteiligten Kommunen in den Landkreisen Hof/Saale und Wunsiedel am 30. September bei einem Gespräch mit Bahnchef Rüdiger Grube in Hof besprechen. Nach Blazeks Angaben stehen auch die Stadt Eger, der böhmische Kreis Karlsbad und die neue tschechische Regierung hinter dem Projekt. Die Wiederbelebung der Bahnlinie biete Vorteile für Wirtschaft und Tourismus beiderseits der Grenze.
Ziel sei eine durchgehende Verbindung von Hof nach Eger bei einer Fahrzeit von 61 Minuten und 16 Zugpaaren pro Tag, sagte der Wunsiedeler Landrat Karl Döhler (CSU). Sein Hofer Kollege Bernd Hering (SPD) verwies darauf, dass mit der Reaktivierung der Strecke Hof-Asch künftig ein Ringverkehrs zwischen Hof, Selb, Eger, Marktredwitz und Hof möglich wäre.
dpa
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