30.08.2010, 17:34 Uhr
Von Sarah Busch und Anna Werner
Ob im Kino, in der Disco oder im Café – geflirtet wird, was das Zeug hält. Früher wurde man lediglich zum Tanzen aufgefordert. Heute gibt es unendlich viele Möglichkeiten die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu lenken. Aber nicht mit allen Komplimenten könnt ihr punkten. Wir haben uns bei Jugendlichen umgehört und verraten euch nun die Tops und Flops in Sachen Flirten.
Zurück zur Natürlichkeit
Nach dem Flirtspruch solltet ihr aber wieder einen Gang runterschalten und versuchen natürlich zu sein. Flirten Jungs zu aufgesetzt, bekommt man schnell den Eindruck, dass sie es nicht ernst meinen, findet die 15-jährige Marlene. Gute Laune und eine positive Ausstrahlung seien beim Flirten dagegen besonders wichtig, denn das überträgt sich auf die Unterhaltung mit dem Gesprächspartner. Schließlich kann man mit Blicken fesseln und Interesse zeigen. Außerdem solltet ihr ein Motto nicht vergessen: Keep smiling! Denn mit einem Lächeln im Gesicht, wirkt man gleich viel sympathischer.
Aber nicht nur mit plumpen Sprüchen kann eine Unterhaltung beginnen. Ein Tipp von Nico: Die meisten Jugendlichen freuen sich, wenn sie zum Beispiel auf ein Getränk eingeladen werden. Wird dadurch ein Treffen möglich, können Jugendliche dann über unverfängliche Themen wie Hobbys und Musikgeschmäcker unterhalten. Der 17-jährige Michael hat die Erfahrung gemacht, dass ernst gemeinte Komplimente bei Mädchen sehr gut ankommen.
Rollentausch
Früher war es typisch, dass der Mann die Frau anspricht, aber die Zeiten sind jetzt vorbei. Wie auch der 14-jährige Nico, freuen sich viele Jungs wenn ein Mädchen auf sie zugeht. Leider sind Mädels oft zu schüchtern und warten darauf bis der Junge das Gespräch beginnt.
Neben den Worten zählt beim Flirten aber auch der Zeitpunkt: Ihr solltet beispielsweise kein Gespräch unterbrechen. Achtet auch darauf, dass euer Flirtpartner nicht in einer großen Gruppe steht. Sonst wird das Ansprechen noch viel schwieriger für euch. Ein absolutes No-go ist, betrunken und ohne zu wissen was man macht, den anderen anzusprechen, finden die befragten Jugendlichen. Wenn ihr jemanden ernsthaft kennen lernen wollt, überlegt euch vorher, was ihr sagen wollt. So tut ihr euch im Gespräch auch wesentlich leichter und geratet nicht ins Stocken.
War euer Flirt erfolgreich und ihr habt euch ein paar mal mit eurem Schwarm getroffen, kommt meist die Zeit der Kosenamen. Aber Vorsicht: Die Mädels sollten von Kosenamen wie „Bärchen“ oder „Schnuggi“ lieber die Finger lassen, denn es ist den Jungs unangenehm und peinlich, findet auch der zwölfjährige Max. Mädchen hingegen sind laut der x-bay-Umfrage total geschmeichelt, wenn sie „Schatz“ oder „Mausi“ genannt werden.
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