Besonders wichtig für die Planer des städtischen Sanierungstreuhänders TES: Dass das Stadtparkett schnell zumindest zur Hälfte fertig wird, damit es der Liefer- und
Anliegerverkehr am Markt nutzen kann. Und genau bei dem Punkt treffen Zeitdruck und Millimeterarbeit aufeinander.
Nachdem das Stadtparkett – dort, wo auch der Baumsaal entsteht – bereits recht weit gediehen ist, sieht der aufmerksame Passant, wie exakt die Parkettleger arbeiten müssen: Wenige
Millimeter breit sind die Fugen, zudem nehmen die Fugen die Krümmung der nördlichen Fassadenseite des Marktes auf. Der Passauer Trupp, der in Bayreuth das Stadtparkett verlegt und dabei
die – je nach Breite – 50 bis 70 Kilo schweren Steine an Ort und Stelle bringen muss, „macht eigentlich nur diese Art Parkett. In Regensburg wird von unserem Trupp die gleiche Art
verlegt“, sagt der zuständige Projektleiter Roland Meixensberger im Kurier-Gespräch.
Für Effizienz der Arbeiten sorgt eine Vakuum-Maschine, mit der die schweren Steine an den vorgesehenen Platz gebracht werden. „dadurch kann einer allein arbeiten und die Steine
setzen“, sagt Meixensberger. Allerdings gilt der bange Blick Meixensbergers und des Poliers der Bayreuther Firma Pöhner, Stefan Goldfuß, oft zum Himmel: „Wenn es stark regnet,
können die Jungs nicht arbeiten. Während wir im vergangenen Jahr keinen einzigen Ausfalltag im Sommer hatten, hatten wir in diesem Jahr gleich vier“, sagt Goldfuß. Wenn die
Steine nass sind, „zieht der Vakuumsauger falsche Luft“ – besteht die Gefahr, dass die rechteckigen Steine abschmieren. „Außerdem schwemmt es uns dann den Estrich fort,
dann ist Verlegen unmöglich.“
Fotos: Lammel
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv. Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich bei der Community registrieren und einloggen.