24.08.2010, 16:39 Uhr
PEGNITZ. Der tragische Tod dreier Babys an der Mainzer Uniklinik zeigt es: Hygiene an einer Klinik muss groß geschrieben werden.

Um vor allem nach einer Operation das Risiko einer Infektion möglichst gering zu halten, wird in der Sana-Klinik in Pegnitz zurzeit noch an der neuen Sterilgutversorgung gearbeitet. Wo sich früher die Bettenzentrale befand wurde nun der neue Sterilisationsbereich eingerichtet.
Die Bettenzentrale wurde auf die einzelnen Stationen verteilt. Dort werden nun die Betten vor Ort für den nächsten Patienten neu her gerichtet.
Gewebe und Knochensplitter bleiben kleben
„Operationsbestecke sind nur selten Einweginstrumente“, so der Geschäftsführer des Pegnitzer Sana-Klinik, Florian Glück. Blut, Gewebe und auch Knochensplitter kleben an Zangen, Scheren oder Klemmen – eine Operation bringt so etwas mit sich.
Um die Werkzeuge wieder verwenden zu können, müssen diese erst gereinigt, verpackt und sterilisiert werden. Wie dies im genauen passieren muss, definiert das Robert-Koch-Institut zusammen mit dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte.
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