23.08.2010, 16:59 Uhr
BERLIN. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat Bedenken wegen der Treffsicherheit von Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan zurückgewiesen.
"Ich habe mich am Ort davon überzeugen können, dass die Hilfen Eins zu Eins bei den Opfern ankommen", sagte Löning am Montag der Nachrichtenagentur dpa nach seiner Rückkehr von einer dreitägigen Pakistan-Reise.
"Da wird sehr professionell gearbeitet, sowohl von den UN- Organisationen als auch von den Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland", sagte Löning. Der Bedarf an Spenden sei nicht überschaubar. Es seien mehr Menschen betroffen als bei allen großen Katastrophen der letzten Jahre zusammen.
Löning sagte: "Das Wichtigste ist, das wir jetzt schnell helfen. Wenn wir das tun, können wir verhindern, dass viele Kinder sterben." Er ergänzte: "Da rollt eine kaum überschaubare Welle an Unterernährung und Infektionskrankheiten auf uns zu."
dpa/Foto: dpa
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