Ein gefallener Pop-Engel vor Gericht – und neue Mädchenträume vom Star-Himmel: Der Prozess gegen Nadja Benaissa, Mitglied der ersten „Popstars“-Gewinner No Angels, geht am Donnerstag weiter. Genau dann startet die neue Ausgabe der Castingshow. Gesucht: eine Girlband.
„Girls forever“ ist das Motto der neuen „Popstars“-Staffel. Girls forever – das wollten wohl auch die No Angels sein. Im Jahr 2000 gewannen Nadja, Lucy, Sandy, Jessica
und Vanessa die erste Ausgabe der Castingshow – die erste deutsche Band, die auf diese Weise zusammengestellt wurde.
Auf Anhieb schafften es die No Angels mit ihrem ersten Song „Daylight In Your Eyes“ an die Spitze der Charts. Dann folgten Trennung und Comeback, der Absturz beim Grand Prix (letzter
Platz) und nun der Prozess gegen die HIV-infizierte Nadja. Eines aber konnte ihnen bislang keiner nehmen: Nach wie vor gelten sie als Deutschlands erfolgreichste Mädchenband. Das Ziel für
die neue Band, die aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen soll, hat Pro Sieben-Unterhaltungschef Jobst Benthues bereits vorgegeben: „Wir wollen in die Charts und wir wollen auf die
eins.“
Wenn Pro Sieben ab Donnerstag um 20.15 Uhr die neue Suche startet, soll einiges anders sein als sonst. Für die Auswahl der Mädchen wurde diesmal „so aufwendig wie noch nie“
gecastet, erklärt Benthues. In 16 Städten sei der Sender auf der Suche gewesen. Es gab erstmals Pre-Castings ohne Kamera sowie die bekannten offenen und Online-Castings. Mit rund 25
Anwärterinnen will der Sender nun in die Endauswahl starten. Vom normalen Girl zum Popstar müssen die Bewerberinnen mehrere Hürden überwinden: Nach dem Casting folgen
Talentchecks, Workshops und am Ende vier große Live-Shows. dpa
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