BAMBERG. Insolvenzverwalter Siegfried Beck sieht gute Chancen für den Weiterbetrieb der Bamberger Jako-Arena, der Spielstätte des deutschen Basketball-Meisters Brose Baskets Bamberg.
Es sei im Interesse aller Beteiligten, eine tragfähige Lösung zu finden, sagte Beck am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Die Prüfung der Bilanzen habe ergeben, dass die Halle
durchaus wirtschaftlich betrieben werden könne. Voraussetzung sei allerdings, dass alle ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllten, betonte Beck. Der Hallenbetreiber, die SABO
Vermögens- und Beteiligungs GmbH, hatte vor knapp zwei Wochen Insolvenzantrag gestellt.
Beck will sich in Kürze mit Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und allen Beteiligten zusammensetzen, um die kurzfristigen Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Ohne
zusätzliche Mittel drohe jedoch die Schließung der drittgrößten Veranstaltungs- und Sporthalle in Bayern, in der am Wochenende der Supercup mit den
Basketball-Nationalmannschaften von Deutschland, Kroatien, Litauen und der Türkei stattfand.
Langfristig müsse ein neuer Eigentümer gefunden werden. Beck setzt darauf, dass die Sparkasse als Hauptgläubigerin und die Stadt, die erst vor einem Jahr eine Bürgschaft
über 2,5 Millionen Euro gewährt hat, ihren Beitrag zum Fortbestand der Halle leisten werden.
dpa
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