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16.08.2010, 11:48 Uhr

 

Ausflugsziele in der Region: Zwölf lohnende Geheimtipps aus der Redaktion

BAYREUTH. Warum in den Ferien und am Wochenende in die Ferne schweifen, wenn’s zu Hause so schön ist? Natur, Brotzeiten, Kultur – unsere Redaktion hat für unsere Leserinnen und Leser zwölf lohnende Geheimtipps für Ausflüge gesammelt. Viel Spaß!

 

Teufelsloch: Im Waldgebiet hinter dem Eckersdorfer Ortsteil Oberwaiz liegt eine kleine Schlucht, die Wildnisgefühl vermittelt: das Teufelsloch. Man fährt durch Oberwaiz in Richtung der Ausflugsgaststätte Waldhütte. Die geteerte Straße wird am Waldrand zur geschotterten Waldstraße. Wenige Meter danach führt sie über ein Brückenbauwerk, das über die Teufelslochschlucht gebaut ist. Kurz nach der Brücke Parkmöglichkeiten, daneben beginnt der steile Abstieg in die Schlucht. Gleich hier am Eingang ist ein Wasserfall. Ein schmaler Pfad zieht sich entlang eines Wasserlaufes durch die Schlucht. Die Wanderung bis zum Ende der Schlucht dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Am Ende der Schlucht kann man entweder umkehren und wieder zurück zum Auto, dann nach Oberwaiz zurückfahren, um dort in der Gaststätte Schill (Dienstag Ruhetag) einzukehren. Variante: Am Ende der Schlucht führt der Pfad auf eine breite Waldstraße, auf der man, sich links haltend, zur Ausflugsgaststätte Waldhütte (Montag Ruhetag) gelangt. Von der Waldhütte kann man auf der Waldstraße zurück Richtung Oberwaiz und zum Teufelslochparkplatz. sche
Teufelsloch: Im Waldgebiet hinter dem Eckersdorfer Ortsteil Oberwaiz liegt eine kleine Schlucht, die Wildnisgefühl vermittelt: das Teufelsloch. Man fährt durch Oberwaiz in Richtung der Ausflugsgaststätte Waldhütte. Die geteerte Straße wird am Waldrand zur geschotterten Waldstraße. Wenige Meter danach führt sie über ein Brückenbauwerk, das über die Teufelslochschlucht gebaut ist. Kurz nach der Brücke Parkmöglichkeiten, daneben beginnt der steile Abstieg in die Schlucht. Gleich hier am Eingang ist ein Wasserfall. Ein schmaler Pfad zieht sich entlang eines Wasserlaufes durch die Schlucht. Die Wanderung bis zum Ende der Schlucht dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Am Ende der Schlucht kann man entweder umkehren und wieder zurück zum Auto, dann nach Oberwaiz zurückfahren, um dort in der Gaststätte Schill (Dienstag Ruhetag) einzukehren. Variante: Am Ende der Schlucht führt der Pfad auf eine breite Waldstraße, auf der man, sich links haltend, zur Ausflugsgaststätte Waldhütte (Montag Ruhetag) gelangt. Von der Waldhütte kann man auf der Waldstraße zurück Richtung Oberwaiz und zum Teufelslochparkplatz. sche
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Teufelsloch: Im Waldgebiet hinter dem Eckersdorfer Ortsteil Oberwaiz liegt eine kleine Schlucht, die Wildnisgefühl vermittelt: das Teufelsloch. Man fährt durch Oberwaiz in Richtung der Ausflugsgaststätte Waldhütte. Die geteerte Straße wird am Waldrand zur geschotterten Waldstraße. Wenige Meter danach führt sie über ein Brückenbauwerk, das über die Teufelslochschlucht gebaut ist. Kurz nach der Brücke Parkmöglichkeiten, daneben beginnt der steile Abstieg in die Schlucht. Gleich hier am Eingang ist ein Wasserfall. Ein schmaler Pfad zieht sich entlang eines Wasserlaufes durch die Schlucht. Die Wanderung bis zum Ende der Schlucht dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Am Ende der Schlucht kann man entweder umkehren und wieder zurück zum Auto, dann nach Oberwaiz zurückfahren, um dort in der Gaststätte Schill (Dienstag Ruhetag) einzukehren. Variante: Am Ende der Schlucht führt der Pfad auf eine breite Waldstraße, auf der man, sich links haltend, zur Ausflugsgaststätte Waldhütte (Montag Ruhetag) gelangt. Von der Waldhütte kann man auf der Waldstraße zurück Richtung Oberwaiz und zum Teufelslochparkplatz. sche
Liasgrube: In der Umweltstation Liasgrube in Unterstürmig bei Eggolsheim gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken. So heißt es in der Lehmwerkstatt: „Achtung, Matsch!“ Hier kann nach Herzenslust Tonerde gestampft, geknetet und geformt werden, dabei werden kleine und große Kunstwerke hergestellt. Die Liasgrube bietet Aktionen für Jung und Alt an, es werden naturkundliche Wanderungen und Exkursionen angeboten. Es gibt Umweltbaustellen, und der Kindergeburtstag kann dort gefeiert werden. Ein aktuelles Projekt mit dem Namen „Alte Werte pflegen – neue gemeinsam erleben“ soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen alte Traditionen und Bräuche zeigen. ike
Töpferdorf: Das Töpferdorf Thurnau lohnt bei gutem wie bei schlechtem Wetter einen Ausflug: Im historischen Ortskern kann man die Schlosshöfe erkunden, im Töpfermuseum – zwischen Kirche und Schloss gelegen – die Beispiele des seit dem 14. Jahrhundert überlieferten Thurnauer Töpferhandwerks begutachten und zum Schluss gemütlich um den Schlossweiher spazieren. Das Töpfermuseum ist dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr sowie an Sonn- u. Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, für Schüler und Studenten einen Euro. av
Tanzlinde: Einen Tanz auf der Bruck kann man zwar nur einmal jährlich, Ende August bei der Lindenkerwa, wagen, aber dennoch ist Limmersdorf einen Ausflug wert. Nicht nur, um die beeindruckende Tanzlinde zu bestaunen, sondern auch für eine bewährt fränkische Brotzeit. Denn in der kleinen zu Thurnau gehörenden Ortschaft herrscht noch die reale Schankgerechtigkeit – in gleichnamiger Gaststätte von Veit Pöhlmann, bei welcher auch eine schöne Laube zur kostengünstigen Brotzeit und zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Die Pöhlmann’sche Gastwirtschaft in Limmersdorf, nur wenige Meter unterhalb der Tanzlinde gelegen, ist außer dienstags und donnerstags täglich ab 17 Uhr, mittwochs ab 18 Uhr geöffnet. Sonntags ist zudem zwischen 10 und 12 Uhr Frühschoppenzeit. Die nächste Lindenkerwa ist vom 28. bis 31. August. av
Raubritterburg: Eine Wanderung mit Heimatgeschichte verbinden ist auf dem Epprechtstein möglich. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am hinteren Buchhaus, Kirchenlamitz. Das gibt’s zu sehen: Reste einer Burg, die um 1150 erbaut worden war und die zeitweise als Raubritterburg diente. Bei gutem Wetter von der Aussichtsplattform der Ruine herrlicher Rundblick über das Fichtelgebirge bis nach Tschechien. us
Brotzeit und Klassik: Einkehr hält der Gast gerne im Biergarten der Brauerei Will (seit 1742) in Schederndorf bei Scheßlitz, bekommt er dort doch ein von Meister Will und seinen Söhnen selbst gebrautes golden-bernsteinfarbenes Bier, das Seidla für 1,90 Euro, und eine gute Brotzeit, etwa Hausmacherplatte mit Ziebeleskäs, eine urfränkische Spezialität, für 4,50 Euro. Das Gasthaus ist zudem bekannt für seinen roten und weißen Presssack sowie seine vielen Wurstsorten. Wer mag, genehmigt sich einen Bierschnaps oder nimmt eine Flasche mit. Dienstag ist Ruhetag. Das 160-Einwohner-Dorf im östlichsten Zipfel des Landkreises Bamberg zählt oft mehr Gäste als Einheimische. Der Theatersommer Fränkische Schweiz bringt hier Klassiker auf die Bühne. Events wie der „Ferrari Day“ im Oktober vergangenen Jahres ziehen Menschenmassen an. Nahebei liegt das Paradiestal, in dem sich Wanderer, Kletterer und Radler wohlfühlen (Ausfahrt Stadelhofen der A 70). egs
Höhlentour: Bei einer Höhlentour durch die Fränkische Schweiz gibt es weitaus mehr zu sehen als die Teufelshöhle. Eine Tour bei Muggendorf durch kleinere und unbekanntere Höhlen lohnt sich auf jeden Fall. Die Rosenmüllerhöhle wurde im 18. Jahrhundert von einem Schäfer durch Zufall entdeckt. Auf dem Weg dorthin hat man einen herrlichen Ausblick auf Muggendorf. Die Oswaldhöhle ist eine Durchgangshöhle, die von einer Seite des Berges auf die andere führt. In der Wunderhöhle wird es am Eingang schon mal richtig eng: Auf Händen und Knien muss hier gekrabbelt werden – Kinder können sich mal ganz offiziell dreckig machen. In der Witzenhöhle ist dagegen richtig Platz, Verstecken zu spielen und im Inneren verschiedene Felsspalten zu erkunden. Die Höhlen können ohne Führer erkundet werden – Stirnlampe und Helm sind jedoch ratsam. ike
Räuberhöhle: Im Wald hinter dem Dörfchen Ebneth, das zur Stadt Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) gehört, liegen die Ebne ther Felsenkeller und die Jakobs- sowie die Franzenshöhle. Ein wildromantischer Waldpfad führt vom Wanderparkplatz beim Ebnether Fernsehumsetzer dorthin, markiert mit einer grünen 4 auf weißem Grund. Die Felsenkeller stammen aus der Zeit zwischen 1820 und 1840. Sie wurden früher genutzt, um Bier, Rüben und Kartoffeln zu lagern. Eine alte, historisch nicht belegte Geschichte gibt der Jakobs- und der Franzenshöhle etwas Geheimnisvolles: Hier sollen einst Räuber gehaust haben. Ihr Versteck stöberte der Dackel des Försters auf, woraufhin die Räuber gelyncht wurden. Die Felslandschaft im Ebnether Wald war früher vom Jurameer bedeckt. An einigen Steinen lässt sich noch der Wellenschlag erkennen. Heute gelten die Felsen als Naturdenkmal. Wer will, kann der Markierung mit der grünen 4 weiter folgen: Die etwa acht Kilometer lange, eher gemütliche Wanderung dauert circa zwei Stunden und ist landschaftlich reizvoll. Unterlagen und Streckenbeschreibung sind im Burgkunstadter Rathaus erhältlich. ak
Rundweg Klosterlangheim: Eine ideale Familientour ist der Rundweg Klosterlangheim bei Lichtenfels. Er ist zwischen drei und vier Kilometer lang und startet bei der Katharinenkapelle, von Lichtenfels aus gesehen am Ortseingang von Klosterlangheim. Eine spezielle Beschilderung führt entlang des Weges. Die Strecke führt zunächst auf einer Forststraße hoch in den nahen Wald. Weiter geht es unter anderem entlang an der ehemaligen Klostermauer, am Kanaleinlass des Tempelgrabens und an ehemaligen Fischweihern. Nachdem die Straße nach Roth überquert ist, stößt man nahe der Hochwasserfreilegung auf ein herrliches Biotop, dessen Umrundung sich wegen der dortigen Flora und Fauna auf jeden Fall lohnt. An der Gastwirtschaft „Klosterhof“ vorbei geht es zurück nach Klosterlangheim. art
Auenlandschaft: Die Landschaft an der Rodach zwischen Redwitz und Unterlangenstadt (Landkreis Lichtenfels) wurde in einem beispielgebenden Projekt in eine naturnahe Aue umgestaltet. Durch sie führt ein Lehrpfad rund um das Thema Fluss und Aue, den man erwandern oder auch mit dem Fahrrad abfahren kann. Gut ausgeschilderte und neu angelegte Fuß- und Radwege führen den Besucher rund um oder quer durch die vielseitige Flusslandschaft am Rodach-Lehrpfad. Durch den Lehrpfad leiten Informationssäulen für Erwachsene und zugleich auch spezielle Säulen mit Informationstafeln für Kinder, die sowohl textlich als auch grafisch auf die Interessen und Wünsche der kleinen Besucher abgestimmt wurden. Ein lohnenswerter Zugang zum Rodach-Biotop liegt an der Staatsstraße 2208 zwischen Redwitz und Marktgraitz, an der auch ein Radweg entlangführt. Auf etwa halber Strecke geht es zum Rodach-Lehrpfad. red
Wo Mönche spielen: Einen besonderen Charme versprühen der nahe dem Kloster Banz im Wald gelegene „Spielplatz der Mönche“ und der Planetenweg. Der „Spielplatz der Mönche“ diente in früheren Zeiten, als Banz noch ein Kloster war, als Ort der Entspannung und Erholung. Hier legten die Mönche einen Kegel- und Schießplatz an. Außerdem gibt es zahlreiche, im Wald verstreute Ruhebänke, auf denen die Mönche musizieren, beten oder in der Heiligen Schrift lesen konnten. Der „Spielplatz der Mönche“ befindet sich im Banzer Wald, rund hundert Meter neben dem Wald-Klettergarten. Der Parkplatz gegenüber dem Kloster kann genutzt werden. Für astronomiebegeisterte Urlauber bietet es sich außerdem an, den nahen, knapp zehn Kilometer langen Planetenweg von Unnersdorf nach Untersiemau entlang zuwandern. Dieser stellt gigantische Entfernungen und bizarre Größenverhältnisse unseres Sonnensystems sehr gut dar. Zwischen Unnersdorf und Untersiemau gibt es derzeit keine öffentlichen Verkehrsmittel. Wer den Weg erwandert, muss ihn wieder zurückgehen oder eine alternative Transportmöglichkeit suchen. db
Dorfmuseum Mühlgütl: Vor über zehn Jahren hat Max Kellner eines der ältesten Gebäude im Fichtelberger Ortsteil Neubau vor dem Verfall gerettet. Und gleichzeitig einen Präsentationsort für seine Sammelleidenschaft geschaffen. Geöffnet ist jeden Samstag 10 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung (Tel.: 09272/6216). agw
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