10.08.2010, 17:00 Uhr
Von Christian Martens
BAYREUTH. Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Johannes Rau und Horst Köhler werden näher zusammenrücken. In der Reihe der Bundespräsidenten im Bayreuther Rathaus fehlt noch der am 2. Juli ins höchste Amt der Bundesrepublik gewählte Christian Wulff. Sein Porträtfoto ist geschossen, die Bundesbildstelle in Berlin lässt die Bilder gerade tausendfach in unterschiedlichen Formaten drucken.

Gerahmt und gut getroffen: Es ist gute Tradition, dass in öffentlichen Einrichtungen wie Ämtern, Schulen, Rathäusern oder Gebäuden der Bundeswehr ein Bild des amtierenden Bundespräsidenten hängt. Gut fünf Wochen nach seiner Wahl lässt Christian Wulff Bayreuth noch warten: Sein Platz in der Fotogalerie ist noch leer.
Die Aufgabe, dass das Bild von Christian Wulff den Weg in die deutschen Amtsstuben findet, liegt in Berlin bei der Bundesbildstelle. In wenigen Wochen – in Bayern spätestens zum Ende
der Sommerferien – sollen die bestellten Kopien kostenfrei verschickt worden sein.
Köhler tritt ab
Die Nachfrage aus Bayreuth liegt in Berlin bereits vor, wie Stadtsprecher Joachim Oppold sagte: „Wir machen eine Sammelbestellung für das Rathaus und die Schulen.“ Die Drucke des
sanft lächelnden Präsidenten Wulff werden anschließend gerahmt und verteilt. Spätestens dann darf Horst Köhler als erster Repräsentant des Staates auch aus den
Eingangshallen der Schulgebäude und Besprechungszimmer der Ämter abtreten.
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