10.08.2010, 16:50 Uhr
BAYREUTH. Die Angst war groß bei den freien Kindergartenträgern, dass der Vorschlag, im Bereich der Kinderferienbetreuung den Rotstift anzusetzen, im Stadtrat auf Zustimmung stößt. Doch die Stadträte sprachen sich mehrheitlich dafür aus, dem Vorschlag der Sparkommissare von Rödl und Partner nicht zu folgen. Wie wichtig diese Entscheidung ist, darüber haben sich Mitglieder der CSU-Fraktion nun persönlich überzeugt.
In Bayreuth gehe die Betreuung weit über das hinaus, was gesetzlich vorgesehen sei, sagte Fraktionsvorsitzender Dr. Oliver Junk beim Besuch in der von der Diakonie betriebenen
Kindertagesstätte StuKi an der Frankengutstraße. Doch nicht die Kürzung der freiwilligen Leistungen der Stadt sei angebracht und stoße in der CSU-Fraktion auch auf
Ablehnung, sondern vielmehr den weiteren Ausbau. Allerdings sei die Frage, woher man die notwendigen Mittel nehmen sollte, noch nicht beantwortet. Kürzungen werde es aber mit der CSU nicht
geben.
Dass es besonders in den Ferienzeiten eines funktionierenden Betreuungsnetzes bedarf, betonte Stadträtin Dr. Bettina Boxberger. Was laut Alexandra Röthlingshöfer, Leiterin der
Abteilung Kinder- und Jugendhilfe, auch auf die „vorbildliche Arbeit“ zwischen den Trägern zurückzuführen sei.
gb/Symbolbild: picture-alliance
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