09.08.2010, 16:43 Uhr
MüNCHEN. Der eine wurde in Bayreuth geboren und zog fort, der andere wurde woanders geboren und zog her: beide Künstler können sich in diesem Jahr über den mit jeweils 10.000 Euro dotierten Friedrich-Baur-Preis freuen: Bildhauer Klaus Hack und Regisseur Uwe Hoppe.
Aufsehenerregende Wagner-Adaptionen
Uwe Hoppe wurde 1952 bei Braunschweig geboren und arbeitet als Regisseur, Autor und Schauspieler. 1981 war er Gründungsmitglied der Studiobühne Bayreuth, seither dort immer wieder als
Regisseur, Schauspieler und Autor tätig. Seine Wagner-Adaptionen, die parallel zur Festspielzeit laufen, erregen überregionales Aufsehen. Noch bis 21. August laufen im Hoftheater der
Klaviermanufaktur Steingraeber in Bayreuth seine Wagner-Persiflage „Tannreuther, Meistersinger“.
Die Preisverleihung findet am 20. November um 11 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Würzburg statt. Die Preise sind mit 10 000 Euro dotiert. Sie werden an Künstler
verliehen, die sich um die Kultur im nordbayerischen Raum verdient gemacht haben oder von dort stammen, ausgezeichnet. Die Preisträger wurden auf Vorschlag einer Jury, bestehend aus dem
Direktorium der Akademie, vom Kuratorium der Friedrich-Baur-Stiftung bestimmt.
red
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