15.07.2010, 21:06 Uhr
BAYREUTH. Es ist nicht weniger als ein Dogma der Sportstadt Bayreuth, das da angezweifelt wird: Das Recht der Bayreuther Vereine zur kostenfreien Nutzung der städtischen Sportanlagen steht auf der Kippe.
Auf der Liste mit städtischem Einsparpotenzial der von der Stadt beauftragten Gutachter „Rödl & Partner“ steht der Vorschlag, künftig eine Gebühr von fünf
Euro pro Stunde von den Vereinen zu verlangen. „Für den einen oder anderen Verein kann das fatal werden“, mahnt Sportamtsleiter Christian Möckel, der aber auch weiß,
dass die bisherige Praxis im Vergleich mit anderen bayerischen Kommunen längst nicht mehr die Regel ist.
Besonders hart betroffen von der möglichen Hallenmiete wäre die Bayreuther Turnerschaft. Der größte Verein der Stadt nutzt die kommunalen Sportanlagen bis zu 130 Stunden pro
Woche und müsste daher rund 25 000 Euro pro Jahr aufbringen.
Wie alle anderen Punkte der Sparliste von „Rödl & Partner“ steht auch das Thema Hallenmiete auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 21. Juli.
Ausführlich berichtet der Kurier über das Thema in seiner Print-Ausgabe am Freitag.
es
Foto: Kolb
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