15.07.2010, 17:13 Uhr
TüCHERSFELD. 25 Jahre - diese Zeit geht auch am Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld nicht spurlos vorbei. Wo früher maschinengeschriebene Beschreibungen neben den Exponaten hingen, sind heute computeranimierte Spiele inmitten von Rittern, Erntegeräten und Waffen zu finden.
Museumsleiter Rainer Hofmann sprach im Kurier-Gespräch über den Wandel in seinem Museum.
Was jetzt wichtig ist, sei Kooperation, Marketing und gute Ideen für Sonderausstellungen. Er legt großen Wert darauf, dass Museumsarbeiten ein laufender Prozess sind, die nie
abgeschlossen sind. „Deshalb darf ich auch niemals mit der jetzigen Situation zufrieden sein“, erklärte er lachend.
Wichtig findet Hofmann, dass die Besucher etwas anfassen und erleben können. Er selbst zeigt an einer Frisierpuppe den sogenannten Sueben-Knoten. Das war die Haartracht des Mannes bei den
Germanen. Der Internetauftritt hat das Motto: „Fragen – Staunen – Mitmachen“. Hier wird ein Onlinespiel zur aktuellen Sonderausstellung angeboten. Bei „Handwerker,
Krieger, Stammesfürsten“ müssen die Nutzer verschiedene Prüfungen absolvieren, um neuer Anführer auf dem Reisberg zu werden.
Seit kurzem gelten die neuen Eintrittspreise. Kinder bis 16 Jahren sind jetzt frei. Schüler im Klassenverband zahlen jeweils nur einen Euro. Am 24. Juli beginnt ab 11 Uhr die
Festveranstaltung 25 Jahre Fränkische-Schweiz-Museum mit Bürgermeister, Landrat und einem Rückblick auf 25 Jahre Museumsgeschichte von Museumsleiter Rainer Hofmann.
Foto: red
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