11.07.2010, 19:11 Uhr
Von Christian Martens
BAYREUTH. Ein umfassendes Konzept fehlt der Uni Bayreuth: Das ist das Fazit des ersten Nachhaltigkeitsberichts, den Studenten nach dreijähriger Arbeit nun vorgestellt haben. Aber dennoch wird, so das Ergebnis der Untersuchung, „an vielen Stellen wird versucht, ökonomische, ökologische und soziale Zielvorstellungen der Nachhaltigkeit umzusetzen“.

Als eine der ersten Universitäten Deutschlands hat die Uni Bayreuth einen Nachhaltigkeitsbericht, der sich an den internationalen Standards der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert. Drei Jahre lang haben der vom Studierendenparlament unterstützte Arbeitskreis Nachhaltiges Wirtschaften und die Ortsgruppe von oikos, einem weltweiten Netzwerk für nachhaltige Ideen und Projekte, an dem Bericht gearbeitet.
Keine Nachhaltigkeit
Der Bericht gliedert sich in drei Bereiche: ökonomische, ökologische und soziale Leistungsmerkmale. Die Studenten kommen zu dem Schluss, dass Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung zu finden sind. Aber: „Es fällt auf, dass ein umfassendes Konzept für einen nachhaltigen Universitätsbetrieb fehlt.“
Sinnvoll wäre es, den Nachhaltigkeitsgedanken explizit in das Leitbild der Uni aufzunehmen und darüber hinaus eine zentrale Arbeitsstelle zu bilden.
Foto: red
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