06.07.2010, 10:50 Uhr
THURNAU. Fast zwei Kilometer war ein 20 Jahre alter Rumäne am Montagmittag auf der A 70 im Bereich Thurnau in falscher Richtung unterwegs.
Gegen 12 Uhr erhielt die Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über einen Falschfahrer. Sofort wurden mehrere Streifen der Verkehrspolizei und ihrer Kulmbacher Kollegen entsandt.
Bereits kurze Zeit später konnte für die Verkehrsteilnehmer, nach Überprüfung der gemeldeten Strecke, Entwarnung gegeben werden. Kurz nach der Ausfahrt Thurnau-West bemerkten die Beamten bei ihrer Rückfahrt einen Fußgänger auf der Autobahn. Sein Auto stand in einiger Entfernung, in der richtigen Fahrtrichtung, auf dem Standstreifen. Schnell konnte geklärt werden, dass es sich bei dem jungen Mann um den vorher gemeldeten Falschfahrer handelte.
In falscher Richtung zur Brotzeit
Er war von einer Baustelle nach Thurnau gefahren, um Brotzeit für seine Kollegen zu besorgen. Auf der Rückfahrt fuhr er in falscher Richtung auf die Autobahn ein und bemerkte seinen Fehler erst nach längerer Zeit. Nun wendete er laut Polizei und ließ sein Fahrzeug, da er jetzt nicht mehr wusste wie er weiterfahren soll, auf dem Standstreifen stehen.
Während seiner Fahrt und dem anschließenden Wendemanöver kam es zu keinem Unfall. Ebenso meldeten sich keine Autofahrer, die durch die Fahrt gefährdet wurden. Dennoch erwartet den Rumänen laut Polizei ein einmonatiges Fahrverbot und ein hohes Bußgeld.
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