Donnerstag 24.05.2012, 13:49 Uhr
E-Mail: Passwort:



25.06.2010, 16:57 Uhr

 

Schwerer Abschied aus Kulmbach

KULMBACH. Die Mitglieder der Gemeinde St. Hedwig kennen ihn, nicht nur aus der Kirche: Kaplan Christian Steger, der nicht nur gerne zum Squash-Schläger greift, sondern auch häufig joggend seine Runden dreht. Doch allzu lang wird der 32-Jährige nicht mehr in Kulmbach unterwegs sein: Zum 1. September wechselt er nach Bamberg, um dort Erzbischof Dr. Ludwig Schick als persönlicher Referent zur Seite zu stehen.

 

Eigentlich wäre Steger gerne Historiker geworden, denn auch der Geschichte gehört seine Leidenschaft. Seine Berufung fand er jedoch in der katholischen Kirche. Und so wälzt Steger nun nur in seiner Freizeit geschichtswissenschaftliche Bücher.

Seit 2007 ist Steger Kaplan in Kulmbach, wo er auch Unterricht an den beiden Gymnasien und an einer Grundschule gibt. Die Zeit in Kulmbach wird für ihn aber bald zuende sein: Im September wird er die Stelle als persönlicher Referent des Erzbischofs antreten. Bereits im Januar hatte Steger einen Anruf von Schick bekommen – eine große Überraschung für den 32-Jährigen, denn beworben hatte er sich auf diese Stelle nie. Obwohl es eine „sehr ehrenvolle Aufgabe und große Herausforderung“ sei, hat Steger drei Tage lang überlegt, ob er wirklich nach Bamberg gehen soll. Immerhin gebe es sehr viele Dinge, etwa seine Lehrtätigkeit, die er sehr gerne mache und nun erstmal aufgeben müsse, erklärt er. „Aber dennoch: Es ist eine Chance, die sich da auftut.“

Erst im August wird Steger umziehen, bis dahin sei er mit vollem Engagement und Einsatz Kaplan in Kulmbach, wo er auch viele Freundschaften geschlossen habe. Und so gelten die Gedanken des künftigen Erzbischof-Referenten derzeit eher den Schulnoten, die noch zu vergeben sind, und dem Ausflug, den er mit den Ministranten plant. Er gehe nicht mit fliegenden Fahnen aus Kulmbach weg, sagt Steger. „Meine Kaplanszeit wäre nach fünf Jahren sowieso geendet und ich hätte etwas neues machen müssen.“ Natürlich freue er sich auch auf die Zeit in Bamberg und seine neuen Aufgaben, „aber im Moment sehe ich eher, dass ich etwas loslassen muss“.

av/Foto: Archiv/Rüger



Artikel posten

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Shortnews Bookmark bei: Google Bookmark bei: Facebook mit Twitter versenden




Kommentare

Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.



KURIER-NEWSTICKER
KURIER-TV
SONDERTHEMEN

Ankommen in Bayreuth

Kurioses

Aus der Schatz-Truhe

Kurier-Eurotrainer

Leser fragen Forscher

BAYERISCHER RUNDFUNK
Rundschau News
BayernwetterVerkehr in Bayern

 


Facebook - Twitter - Mobil
UMFRAGE

Nach dem Brand des Kristallbades in Fichtelberg wurden schnell Stimmen laut, dass ein neues Bad gebaut werden soll. FInden Sie, dass Fichtelberg ein Schwimmbad braucht?

Klar. So ein Bad gehört einfach in eine Tourismusgegend wie das Fichtelgebirge!
Quatsch. So ein Bad macht nur Minus. Das braucht kein Mensch!
Mir ist es vollkommen egal, was in Fichtelberg passiert!
Info
Medienführerschein
1
KINO-NEWS

WEITERE ONLINEPORTALE

zum Seitenanfang
www.bayreuth.de | www.festspiele.de | www.bt24.de