19.06.2010, 12:35 Uhr
MÜNCHEN. Auch kurz vor dem kalendarischen Sommeranfang bleibt es in Bayern kühl und nass. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Samstag vor Unwettern am Wochenende im Freistaat.
Im Bereich der Donau ist mit 20 Litern Niederschlag pro Quadratmeter zu rechnen, nur im Norden seien es weniger, sagte Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst in Bayern. Es bleibe insgesamt durchwachsen mit dichten Wolken und langanhaltendem Regen. Nur die Unterfranken kämen eventuell trocken durch das Wochenende und sähen sogar ab und an die Sonne. Die Temperaturen bleiben niedrig: Am Sonntag dürften sie in Franken um die 17 Grad erreichen, im Süden nur etwa 13 Grad und in den Alpentälern bleiben sie im einstelligen Bereich.
Sonne in der zweiten Wochenhälfte
Etwa bis zur Wochenmitte bleibe Bayern die feuchte Luft voraussichtlich erhalten, sagte der Meteorologe. Es werde weiterhin Niederschläge geben, eventuell sogar kräftige. In der zweiten Wochenhälfte zeige sich die Sonne wieder häufiger. Die Temperaturen steigen und erreichen eventuell sogar mehr als 20 Grad.
Seit Freitag fiel besonders in Schwaben und im Allgäu viel Regen. Spitzenreiter war das Gebiet um Oberstaufen (Landkreis Oberallgäu) mit 71 bis 74 Litern pro Quadratmeter. Im restlichen Bayern waren es durchschnittlich zwischen drei und zehn Liter pro Quadratmeter. Nur Unterfranken blieb verschont: Hier regnete es kaum.
dpa
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