16.06.2010, 21:16 Uhr
Von Christian Martens
BAYREUTH. Der Senat der Universität Bayreuth hat sich am Mittwoch gegen die Absenkung der Studiengebühren entschieden. Die Höhe der Beiträge von 500 Euro pro Semester bleibt unverändert.
Gegen die Stimmen der zwei studentischen Vertreter folgten die Senatsmitglieder dem Kommissionsvorschlag, der eine Absenkung der Gebühren ablehnte, sollte der Freistaat keinen Ausgleich
leisten.
Die Forderung der Studenten, sofort die Beiträge von 500 auf 300 Euro zu senken, kam nicht zur Abstimmung. Auch eine stufenweise Absenkung auf zunächst 400 Euro – „um das
Votum der Studenten zu berücksichtigen,“ wie Michael Weh, Vorsitzender des Studierendenparlaments und Mitglied im Senat, anschließend sagte – wurde abgelehnt. Vor der
Sitzung hatten Studenten protestiert. 85 Prozent hatten sich bei einer Abstimmung im Januar für eine Absenkung auf 300 Euro ausgesprochen. Abschließend hat der Senat einstimmig
beschlossen, dass mehr Geld vom Staat fließen muss, „damit eine schleichende, aber bereits existierende Status-quo-Finanzierung durch Studienbeiträge aufgehalten werden
kann“, wie Student und Senator Patrick Lindthaler nach der Sitzung mitteilte.
mar
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