15.06.2010, 16:44 Uhr
Von Christian Martens
BAYREUTH. Die Studenten der Uni Bayreuth fühlen sich übergangen: Sie fürchten, obwohl sich 85 Prozent im Januar für eine Absenkung der Studienbeiträge ausgesprochen hatten, dass der Senat am Mittwoch gegen ihr Votum an der maximalen Höhe von 500 Euro festhält.

„Unsere Lehre – Unser Geld – Unser Votum“ stand auf einem Plakat und auf einem anderen das von den Bayreuther Studenten als Versprechen verstandene Zitat des Universitätspräsidenten Professor Rüdiger „Das Votum der Studierenden nehmen wir sehr ernst.“ 85 Prozent (bei einer Wahlbeteiligung von 25 Prozent) hatten sich bei einer Abstimmung dafür ausgesprochen, den Beitrag der Studenten zur Verbesserung der Lehre von 500 auf 300 Euro pro Semester zu verringern.
Kurz vor der Entscheidung des Senats, ob die Studiengebühren gesenkt werden, kamen den Studenten Zweifel, dass ihre Meinung wirklich zählt. Bei einer spontanen Kundgebung auf dem Rondell, dem zentralen Platz auf dem Campus, machten Studentenvertreter ihrem Ärger am Dienstag Luft. „Die Absenkung droht zu scheitern. Das eindeutige studentische Votum wird nicht ernst genommen“, stand auf einem Flugblatt.
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