01.06.2010, 16:52 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Die Piratenpartei Oberfranken hisst am Samstag um 11 Uhr im Schwenksaal in Bayreuth die Flagge mit dem Totenkopf – und hält ihren ersten oberfränkischen Bezirksparteitag in Bayreuth ab. Ein Parteitag in einer Zeit, in der gerade in Bayern kein Wahlkampf in Sicht ist. Man müsse ihn aber machen, weil der bisherige Bezirksvorsitzende Benjamin Stöcker (Bamberg) in den Bundesvorstand gewählt worden ist.
Matthias Pannek ist Generalsekretär der oberfränkischen Piraten und wohnt in Gesees. Er sieht im Gespräch mit dem Kurier sehr wohl „die Flaute bei den Wahlen in den kommenden
Jahren. In Bayern ist nichts, im Bund ist nichts. Auch in Nordrhein-Westfahlen haben sie den Bundesparteitag erst nach der Wahl gemacht. Das ist schon schwierig, die Leute bei der Stange zu
halten“, sagt Pannek.
Die Piratenpartei, die zu oft allein auf das Thema Internet reduziert werde, wie Pannek sagt, könne sich dennoch über den Mitgliederstand nicht beschweren: „Das hat uns schon
überrascht. Nach der Gründung 2008 hatten wir noch im Jahr 2009 nur rund 1000 Mitglieder. Aktuell sind es 12 344 bundesweit. In Oberfranken liegen wir derzeit bei rund 180
Mitgliedern.“ Von diesen 180 Mitgliedern werden nach seiner Schätzung am Samstag „sicher über 50 in den Schwenksaal kommen. Bei der Gründung waren wir zwischen 30 und
40“.
Foto: Picture Alliance
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