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30.05.2010, 15:57 Uhr

 

Unterhaltsam inszeniert: „Der verkaufte Großvater“

Von Ulrike Sommerer

TREBGAST. Die Geschichte ist bekannt (durchtriebener Viehhändler kauft armen Bauern den Großvater ab, weil er sich von diesem eine große Erbschaft erhofft), wie’s ausgeht ist auch klar (am Ende ist der Viehhändler der Dumme, die beiden Kinder kriegen sich sowieso). Warum also hingehen, zum Volksstück „Der verkaufte Großvater“, das die Spieler der Trebgaster Naturbühne heuer zeigen? Ganz einfach: Weil es Spaß macht und man drei Stunden gut unterhalten wird.

 

Keine Experimente: Jürgen Peter inszeniert den „verkauften Großvater“ als fränkisches Volksstück in bester Komödienstadl-Manier. Der Inszenierung folgt das Bühnenbild von André Putzmann – eine reiche Hofstatt und das Häuschen eines armen Schluckers samt ärmlichem Misthaufen. Solides Handwerk, kein Schnickschnack. Den braucht es für solch ein Stück ja auch nicht. Was den „verkauften Großvater“ aber zu amüsanter Unterhaltung werden lässt, sind die Akteure auf der Bühne. Ein Gag folgt dem nächsten, nie entstehen Pausen, die Schauspieler halten das Tempo bis zum Schluss durch.



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