26.05.2010, 16:33 Uhr
MARKTSCHORGAST. Die Mitglieder der CSU Marktschorgast haben bei einer umfangreichen Diskussion zur Gemeindepolitik im Rahmen der Jahresversammlung nicht mit Kritik gespart. So war Michael Beck der Ausflug des Bürgermeisters anlässlich des Jubiläums des Reisemobilherstellers Frankia nach Frankreich ein Dorn im Auge.
Tischhöfer habe dagegen zusammen mit der Gemeinderatsmehrheit aus SPD und Freien Wählern den Antrag der CSU zur Öffnung des Festplatzes für Wohnmobile abgelehnt. Gemeinderat
Werner Reichel: „Das ist scheinheilig, ich würde gern wissen, ob er dies dem Geschäftsführer auch mitgeteilt hat, dass er sich daheim so verhält und in Frankreich dann
glänzen will.“
Aus einem Gespräch mit dem Bürgermeister berichtete Michael Beck, Tischhöfer habe ihm erzählt, dass sogar Teile der CSU-Fraktion nicht hinter ihrem eigenen Antrag gestanden
hätten. Diese Aussage brachte Gemeinderätin Monika Müller auf die Palme, die sich energisch gegen diesen Vorwurf wehrte: „Wenn der Bürgermeister das gesagt hat, dann
lügt er.“
„Wir haben in den Platz 70 000 Euro investiert und nutzen diesen nur an maximal drei Wochen im Jahr. Das ist verschenktes Geld“, sagte Martin Greim, der sich auch vorstellen
könnte, einen Teilbereich des Platzes für Eltern als Kurzzeitparkplatz zur Verfügung zu stellen, die ihre Kinder in die Kindertagesstätte bringen oder abholen. „Auch
dieser Antrag aus der Bürgerschaft wurde abgelehnt, wofür ich wirklich kein Verständnis habe“, meinte Greim.
so
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