11.05.2010, 14:08 Uhr
SPEICHERSDORF. Die Porzellanindustrie ist eine krisengebeutelte Branche. Lohnt es sich da überhaupt, hier eine Ausbildung zu machen? Legt ein Unternehmen wie Rosenthal Wert darauf, Nachwuchs eine Chance zu geben. Unbedingt! So das Fazit am gestrigen Tag der Ausbildung, das sowohl Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit als auch Armin Irrgang und Willi Vogl aus dem Rosenthal-Werk Thomas am Kulm.
Bei Rosenthal setzt man, einem Neustart gleich, wieder auf den Nachwuchs. Konnte im vergangenem Jahr wegen der Insolvenz des Unternehmens kein Auszubildender eingestellt werden, so will man jetzt
mit der Einstellung von vier jungen Leuten ganz bewusst ein Zeichen setzen, betonte Willi Vogl, der für das Personal zuständig ist. In das Klagelied vieler anderer Arbeitgeber, dass
sich keine qualifizierten Bewerber um Stellen bemühen, wollen Vogl und Armin Irrgang, Leiter des Werkes Thomas am Kulm, nicht einstimmen: Sie betonen im Gegenteil den positiven Eindruck, den
die jungen Leute, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, hinterlassen.
Zum Ausbildungsbeginn am 1. September werden bei Thomas am Kulm vier Auszubildende eingestellt: Zwei Fachkräfte für Lagerlogistik, zwei Industriemechaniker. Die Bewerbungsfrist endet
Ende Mai.
Foto: Ritter
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