FunRun: Vierter Start und vierter Sieg für Hohberger?
Von Reiner Goeritz
LEICHTATHLETIK. „Die Stimmung ist genial, die Strecke toll. Ich habe schon einige interessante Veranstaltungen abgesagt, um hier starten zu können. Es ist etwas Besonderes, in der Stadt zu laufen, in der man wohnt und arbeitet“, sagt Stefan Hohberger im Hinblick auf den 8. Maisel’s FunRun am Sonntag.
Wann immer der Bayreuther beim FunRun an den Start gegangen ist, hat er die Ziellinie des Viertelmarathons als Erster überquert. Natürlich möchte er nach 2005, 2006 und 2009 auch am
Sonntag wieder gewinnen, und dabei seine letztjährige Siegerzeit von 35:33 Minuten deutlich unterbieten: „Im vergangenen Jahr hatte ich in der Nacht vor dem Lauf Examensball. Diesmal
möchte ich schon an die 33 Minuten herankommen.“
Der aus Hof stammende 28-Jährige, der für die LG Passau startet – „Dort habe ich mit Günter Zahn einen guten Trainer und eine starke Mannschaft“ –, läuft
in der Woche etwa 100 bis 110 Kilometer. Lauffreie Tage gönnt er sich nur im Vorfeld von wichtigen Wettkämpfen. So wird Hohberger auch heute einen Ruhetag einlegen, um den Zuschauern in
Bayreuth seine derzeit starke Form präsentieren zu können: am letzten Wochenende wurde er in Bobingen in 31:20 Minuten Dritter der Bayerischen Meisterschaften im
10-km-Straßenlauf.
Normalerweise würde die Antwort auf die Frage nach der Siegerin beim Viertelmarathon nur Julia Skutschik lauten können. Diesmal macht sie aber selbst ein großes Fragezeichen:
„Ich habe wegen Problemen an der Achillessehne letztes Jahr aussetzen müssen und kann immer noch kein intensives Training absolvieren.“ Ihre Siegerzeit von 2008, als sie nach 44:18
Minuten ins Ziel kam, könne sie keinesfalls erreichen, aber „unter 50 Minuten sollten es schon werden“. Natürlich schaue sie auch auf die Konkurrenz, vielleicht reiche es ja
doch wieder für das Siegerpodest. Vor allem, wenn es kühl bleibt und „mich der Heuschnupfen nicht plagt“.
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