06.05.2010, 16:09 Uhr
THURNAU. Das Thurnauer Traditionsunternehmen Müller Bau GmbH & Co KG und die MüHa Verwaltungs-GmbH als persönlich haftende Gesellschaft mussten am Mittwoch Insolvenz anmelden. Der Grund für die finanziellen Schwierigkeiten liegt in den immensen Außenständen und vor allem in den erheblichen Forderungsausfällen in den vergangenen Jahren.
Geschäftsführer Fred Unger hat alles dafür getan, um seine Firma und die Arbeitsplätze seiner derzeit rund 60 Mitarbeiter zu retten. „Es ist alles da, die Firma
verfügt über geordnete Betriebsabläufe“, lobte Fachanwalt Jürgen Wittmann, der als vorläufiger Insolvenzverwalter vom Amtsgericht Bayreuth eingesetzt wurde.
Wittmann ist vorsichtig optimistisch. Er sehe ganz gute Chancen für eine kurzfristige Fortführung.
Wie für viele andere Firmen in der Baubranche waren die vergangenen Jahre extrem hart. Die Auftragslage ging aufgrund der Wirtschaftskrise zurück, hinzu kamen Forderungsausfälle
durch Insolvenzen von Auftraggebern, so dass keine ausreichenden Gewinne mehr erwirtschaftet werden konnten. Und dann verhinderte der lange, harte Winter, dass die Firma frühzeitig im Jahr
wieder mit den Arbeiten im Tief- und Straßenbau anfangen konnte. „Da ist es irgendwann mit der Liquidität eng geworden“, fasste Wittmann die Schwierigkeiten zusammen.
Mittlerweile haben sich die Außenstände auf 900 000 Euro summiert. hes
Mehr dazu lesen Sie am Freitag im Kurier.
Foto: Schwandt
Dies ist eine Nachricht aus unserem Archiv.
Es können daher keine neuen Kommentare verfasst werden.
| zurück | weiter |
| BBC-Spieler Ekene Ibekwe trifft jungen Fan 08.02.2012 |
![]() |
BBC Bayreuth kämpft Alba Berlin nieder 15.01.2012 zum Video |
![]() |
EHC Bayreuth schlägt Weiden deutlich im Derby 15.01.2012 zum Video |
![]() |
BBC Bayreuth: van den Berg schimpft nach Pleite 05.02.2012 zum Video |
![]() |
Sport1 live beim BBC Bayreuth 18.01.2012 zum Video |
![]() |
Kurier-Model-Wahl 2012: Finalisten werden gestylt 31.01.2012 zum Video |
Der Winter kam doch noch. Draußen ist es bitterkalt. Gefällt Ihnen das Wetter oder hätten Sie es lieber wärmer?