03.05.2010, 15:36 Uhr
REGENSBURG. Der Freistaat Bayern will Universitäten und Hochschulen besser ausstatten. Durch Investitionen in Personal und räumliche Erweiterungen soll die zusätzliche Belastung durch den doppelten Abiturjahrgang 2011 aufgefangen werden.
2011 macht in Bayern letztmals ein Jahrgang nach neun Jahren Gymnasium (G 9) das Abitur, gleichzeitig erlangen auch die ersten G-8-Schüler die Hochschulreife. Im vergangenen Wintersemester 2009/10 hatten 60 000 junge Menschen in Bayern ein Studium aufgenommen. Der Minister rechnet für 2011 mit 76 000 Studienanfängern, 2012 sollen es immerhin noch 72 000 sein.
Der Ausbau erfolge in Bayern flächendeckend, bei den Fächern werde ein Schwerpunkt "in den arbeitsmarktrelevanten Bereichen der Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften gesetzt", betonte Heubisch. Er wolle allerdings "nicht verhehlen, dass es trotz bester Planung Unwägbarkeiten bei der Umsetzung gibt". Dafür würden 20 Prozent der geplanten Mittel zurückgehalten, um in den Jahren 2011 und 2012 "entsprechend der tatsächlichen Nachfrage nachsteuern zu können".
dpa
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