03.05.2010, 11:21 Uhr
BAYREUTH. Die bisher veröffentlichten Ergebnisse des CHE-Rankings 2010 zeigen uns erneut, dass die Studienbedingungen an der Universität Bayreuth insgesamt exzellent sind.“ Dies erklärte der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, am heutigen Montag. „Wir fühlen uns in unserer Strategie bestätigt, neben exzellenter Forschung auch die Lehre und das Studium in der Spitzengruppe der deutschen Universitäten zu platzieren.“
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), das die Ergebnisse seines Hochschulrankings im morgen erscheinenden ZEIT Studienführer 2010/11 veröffentlicht, sieht in seinen Analysen für die Universität Bayreuth die Laborausstattung im Fachbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen bundesweit in der Spitzengruppe. Diese Einschätzung hat ihn gefreut, überrascht hat sie den Universitätspräsidenten indes nicht. „Wir bauen diesen Bereich gerade gezielt aus“, so Professor Dr. Bormann (Foto). Und es zeige sich, dass sich die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften, die jüngste an der Universität Bayreuth, in den vergangenen rund zehn Jahren seit ihrer Gründung sehr gut entwickelt habe.
Im Kielwasser einer nochmals verbesserten Infrastruktur und Ausstattung ließen sich künftig die Betreuung und die Studiensituation, aber auch mittelfristig das Aufkommen an
Forschungsgeldern und die Forschungsreputation verbessern und steigern. In all diesen Kriterien rangiert die Universität Bayreuth im neuen CHE- Ranking für das Fach
Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen auf Mittelplätzen. „Wir sind gerade dabei, die entsprechenden Studiengänge an der FAN zu konzipieren“, so Professor
Dr. Bormann. Dass die Studierenden dabei ihre Interessen einbringen können, ist ihm ein besonderes Anliegen.
Als außergewöhnlich gut empfinden Stu-dierende bereits die Studiensituation im Fach Germanistik Lehramt an der Universität Bayreuth. „Das ist natürlich sehr erfreulich
und das Votum zeigt uns darüber hinaus, dass die Studienbedingungen an der Universität Bayreuth insgesamt sehr gut sind“, so Professor Dr. Rüdiger Bormann. Jüngst ist
eine für diesen Bereich zentrale Professur neu besetzt worden, Professor Dr. Martin Huber hat den Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaften übernommen. Damit werde
künftig zweifellos die Betreuung der Studierenden noch umfassender ausfallen.
Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) bewertet jedes Jahr ein Drittel der Fächer neu. In diesem Jahr sind es die Geistes- und die Ingenieurwissenschaften
sowie Psychologie und Erziehungswissenschaft. Knapp 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat das CHE untersucht. Das
CHE-Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum.
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