25.04.2010, 15:27 Uhr
NEMMERSDORF. Die Senioren sollen’s richten. Das wurde beim oberfränkischen Seniorentag der Arbeitsgemeinschaft 60 plus deutlich.
Mit über 60 kein altes Eisen
„Die SPD ist nicht tot. Dafür stehen gerade die Älteren im ganzen Bezirk“, gab denn auch zum Einstieg schon der Kreisvorsitzende Karl Hummel als Motto aus. Als große
gesellschaftliche Gruppe stellten die Älteren eine wirtschaftliche Kraft und Macht dar, ergänzte der Bezirksvorsitzende von 60 plus, Michael Staudt aus Hollfeld. Alle Redner machten
deutlich, dass über 60-Jährige nicht zum alten Eisen gerechnet werden dürfen. Man könne nicht gut heißen, dass eine Klassengesellschaft entstehe, die nicht arm und reich
abgrenze, sondern alt und jung.
Staudt gab als Ziel aus, Menschen zu ermöglichen in ihrer gewohnten Umgebung alt werden zu können. In Hollfeld habe die Caritas zusammen mit der Stadt den Versuch gestartet, eine
barrierefreies Gebäude zu errichten. Dort könnten Ortsansässige einziehen und bequem alt werden. Dieser mit „Alt werden auf dem Lande“ überschriebene Versuch,
könne möglicherweise durchaus Schule machen.
Den ausführlichen Bericht vom 60 plus Bezirkstreffen lesen Sie am Montag im Kurier.
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