22.04.2010, 16:38 Uhr
Von Eric Waha
BAYREUTH. Mit dem neuen Vorschlag, zwei Wohnhäuser am Eichendorffring zu bauen, scheinen die Anwohner nur bedingt zufrieden zu sein.

Aus dem Kampf gegen die Studentenwohnheime sind die Anwohner des Eichendorffrings als Sieger hervorgegangen. Mit dem neuen Vorschlag der Verwaltung, Wohnhäuser zu bauen, scheinen die Anwohner jedoch auch nur bedingt zufrieden zu sein.
Der Bauausschuss hat dem Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag mehrheitlich die Empfehlung, auf dem inzwischen städtischen Grundstück zwei vierstöckige Wohnhäuser zuzulassen
(mehr ...) – zur Nachverdichtung. Man habe, hatte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl gesagt,
die Wünsche der Anwohner berücksichtigt, weil unter die Häuser Tiefgaragen kommen und die wertvollen Bäume auf dem Grundstück weitestgehend erhalten bleiben sollen.
Helmut Diener, der einer der Initiatoren der Anwohner-Initiative gegen die Studentenwohnheime war, sagte am Donnerstag in einer ersten Reaktion auf Kurier-Nachfrage, dass es
„hinterfotzig“ sei, dass die Stadt jetzt dort zwei Häuser zulassen wolle. „Das Parkplatzproblem ist zwar gelöst, aber für die Anwohner ändert sich nichts an
der Tatsache, dass sie dann wieder auf eine Hauswand schauen. Das eine Haus anstelle des Flachbaus dort könnte gebaut werden, das andere aber besser nicht. Wir werden uns aber am Wochenende
einmal zusammensetzen und uns abstimmen“, sagte Diener.
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