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20.04.2010, 16:01 Uhr

 

„Eigene Sprache finden“

Von Peter Engelbrecht

BAYREUTH. Beim deutsch-polnischen Verhältnis setzt Journalist Adam Krzeminski vor allem auf die junge Generation in beiden Ländern.

 

Setzt auf die junge Generation: Adam Krzeminski. Fotos: Harbach
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Setzt auf die junge Generation: Adam Krzeminski. Fotos: Harbach
Diese junge Generation müsse ihre eigene Sprache finden.
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Beim deutsch-polnischen Verhältnis setzt Adam Krzeminski vor allem auf die junge Generation in beiden Ländern. „Sie muss ihre eigene Sprache finden“, sagte der bekannte polnische Journalist bei seinem Vortrag in Bayreuth.

Allerlei Konfliktstoff zwischen den Ländern

Die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen sind ein Seismograf für Europa. Aber: Das deutsch-polnische Neben- und Miteinander ist vielleicht das schwierigste in Europa: Noch immer sorgen historische Lasten und alte Vorurteile, unterschiedliche Wirtschaftskraft und gegenseitige Unkenntnis für Konfliktstoff. So war es für den 65-Jährigen Deutschland-Experten, der als Redakteur für das Wochenmagazin Polityka in Warschau arbeitet, eine dankbare Aufgabe, seine Sicht des deutsch-polnischen Verhältnisses zu schildern. Eingeladen hatte das Evangelische Bildungswerk und die Deutsch-Polnische Gesellschaft.

Eben diese Beziehungen hätten seit dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 „eine feste Burg“, schilderte der Experte in der gut besuchten Veranstaltung vor rund 80 Zuhörern. Krzeminski setzt vor allem auf den Generationenwechsel weg von der Kriegsgeneration. In beiden Ländern seien jetzt Politiker im Alter von 30 bis 50 Jahren aktiv, für die gute Nachbarschaft normal sei. Für sie sei die Nachbarschaft nicht mehr so belastet, die Vergangenheit interessiere aber auch nicht mehr so stark. Das Geschichtsbewusstsein sei wichtig, betonte Krzeminski, doch dürfe es keinen Wettlauf der eigenen, nationalen Perspektiven geben.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie im Kurier.




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