28.03.2010, 13:00 Uhr
Wunderhund erzählt von einem elfjährigen Jungen und seiner Hündin. Nichts kann sie trennen. Denn seit Cash als Welpe – noch ganz klein und weich – zu ihm gekommen ist, kann sich Mackenzie wieder freuen.
Er schließt die Hündin mit den großen braunen Augen und dem Fell, das aussieht wie Karamellen, hellbraun und weiß, gleich in sein Herz. Auch Cash scheint es nicht leicht zu
haben und fühlt sich bei dem liebevoll für ihn sorgenden Jungen wohl und geborgen. Doch eines Tages kann Mackenzie seine Hündin nicht mehr beschützen. Sein Vater bringt Cash
fort, weil sie ein Pitbull ist. Die Menschen in seinem Wohnbezirk halten diese Hunde für gefährlich und wollen sie loswerden. Mackenzie weiß, dass die Menschen sich irren.
Verzweifelt sucht er nach Cash, aber kann sie nicht finden bis … sie schließlich auf sich aufmerksam machen kann. Denn sie ist schlau, hilfsbereit, mutig, voller Herz und kann wahre
Wunder vollbringen. Sie ist ein „Wunderhund“! Am Ende sind Mackenzie und Cash endlich wieder glücklich vereint und alles ist fast wie im Märchen.
In kurzen Sätzen und Kapiteln bringt die englische Autorin Ingrid Lee die Gefühle von Mackenzie und Cash zum Ausdruck. Die Geschichte für Kinder ab zehn Jahren von einer
ungewöhnlichen Heldin und ihrer Liebe zu einem Jungen ist leise, auch traurig und dann doch wunderbar hoffnungsfroh. Sie wärmt das Herz.
Ingrid Lee: Wunderhund. Chicken House (Carlsen Verlag). 176 Seiten. 9,95 Euro. ISBN 978-3-551-52001-2.