23.03.2010, 13:00 Uhr
Als große Schwester von einem kleinen Bruder hat man es manchmal ganz schön schwer. So geht es jedenfalls der fast neunjährigen Janne mit ihrem sechsjährigen Bruder Emil.
Von morgens bis abends nervt er mit „Geheimagentenquatsch“. Ständig stört er sie bei ihren Vorhaben und will mit ihr spielen. Am meisten allerdings ärgert
sie, dass sie wegen ihm keinen Hund bekommt. Er hat nämlich Angst vor Hunden. Glücklicherweise kann Janne diese Not durch eine gute Idee ihrer Freundin lindern. Philine hat nämlich
einen Hund. Trinchen heißt die alte Rauhaardackeldame. Janne könnte sie doch bei sich aufnehmen während die Freundin für ein paar Tage mit ihren Eltern nach Paris verreist.
Begeistert übernimmt Janne den Hundesitterjob – heimlich natürlich. Keiner darf davon erfahren, sonst … Das ist jedoch nicht so einfach, wie Janne sich das vorgestellt
hat. Herr Kutschenreuter, der unheimliche Nachbar, hat seine Augen überall. Zudem erweist sich ihr kleiner Bruder als gewiefter Agent. Dann ist auch noch Trinchen verschwunden. Jetzt ist
Emil doch ganz nützlich.
Witzig erzählt das Buch „Biete Bruder! Suche Hund!“ vom Geschwisterleben, das manchmal schwierig und manchmal gar nicht so übel ist. Dazu gibt es heitere schwarz-weiße
Zeichnungen. Die Geschichte von Nikola Hupperts ist nicht nur für große Schwestern und kleine Brüder zu
empfehlen.
skg
Nikola Huppertz: Biete Bruder! Suche Hund! Gabriel Verlag. 140 Seiten. 9,90 Euro. ISBN 978-3-522-30195-4.
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