14.03.2010, 18:08 Uhr
BAYREUTH. Ulrike Mascher und Dr. Otto Bertermann haben am Samstag über die Zukunft des Gesundheitswesens diskutiert.

Letzteres freilich sehen die Liberalen nicht so gerne und wollen hier den Hebel ansetzten. Die Lösung: Das, was gemeinhin unter dem Stichwort „Kopfpauschale“ die Rund macht, offiziell aber als „Gesundheitsprämie“ bezeichnet werden soll.
Licht in ein höchst kompliziertes System
Die Podiumsdiskussion am Samstag in der Sudpfanne in Bayreuth mit dem Titel „Neue Koalition in Berlin – neue Gesundheitspolitik?“ sollte ein wenig Licht in ein höchst
kompliziert ineinandner verwobenes System bringen.
Die Gegenposition auf dem Podium hörte sich so an: „Gesundheit muss für alle bezahlbar bleiben“, lautete eine der Kernforderungen von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher.
Die Zwei- und Mehrklassenmedizin müsse eingedämmt werden. Gesundheit und Lebenserwartung dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. „Armut macht krank und Krankheit macht
Arm“, sagte Mascher. Aus diesem Teufelskreis führe die Kopfpauschale nicht heraus.
roko
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