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14.03.2010, 18:08 Uhr

 

Podiumsdiskussion des VdK-Kreisverbandes Bayreuth über die Zukunft der Krankenkasse

BAYREUTH. Ulrike Mascher und Dr. Otto Bertermann haben am Samstag über die Zukunft des Gesundheitswesens diskutiert.

 

Andreas Rietschel vom KURIER (Mitte) leitete die Diskussion zwischen Mascher und Bertermann. Fotos: Ritter
Andreas Rietschel vom KURIER (Mitte) leitete die Diskussion zwischen Mascher und Bertermann. Fotos: Ritter
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Dr. Otto Bertermann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP des Landesverbandes Bayern und Mitglied des Bundesfachausschusses Gesundheit, formulierte es so: Derzeit finanzieren die Jugen die Alten, die Singles die Familien und die Reichen die Armen.

Letzteres freilich sehen die Liberalen nicht so gerne und wollen hier den Hebel ansetzten. Die Lösung: Das, was gemeinhin unter dem Stichwort „Kopfpauschale“ die Rund macht, offiziell aber als „Gesundheitsprämie“ bezeichnet werden soll.

Licht in ein höchst kompliziertes System

Die Podiumsdiskussion am Samstag in der Sudpfanne in Bayreuth mit dem Titel „Neue Koalition in Berlin – neue Gesundheitspolitik?“ sollte ein wenig Licht in ein höchst kompliziert ineinandner verwobenes System bringen.

Die Gegenposition auf dem Podium hörte sich so an: „Gesundheit muss für alle bezahlbar bleiben“, lautete eine der Kernforderungen von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Die Zwei- und Mehrklassenmedizin müsse eingedämmt werden. Gesundheit und Lebenserwartung dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. „Armut macht krank und Krankheit macht Arm“, sagte Mascher. Aus diesem Teufelskreis führe die Kopfpauschale nicht heraus.

roko




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UMFRAGE

Nach der Loveparade in Duisburg werden Diskussionen um die Sicherheit auf derartigen Großveranstaltungen laut. Daher wollen wir von Ihnen wissen: Trauen Sie sich noch auf Massenevents oder bleiben Sie lieber zu Hause?

Ein mulmiges Gefühl werde ich sicherlich haben, aber das hält mich nicht vom Feiern ab. Es wird beim nächsten Mal schon nichts passieren.
Ich gehe davon aus, dass die Sicherheit bei zukünftigen Events stärker geprüft wird. Daher habe ich keine Bedenken, Großveranstaltungen zu besuchen.
Ich bleibe lieber zu Hause. Die Ereignisse haben mal wieder klar gemacht, dass die Sicherheit der Besucher nicht an erster Stelle steht.
Schon vor dieser Tragödie habe ich keine Großveranstaltungen besucht. Ein gewisses Risiko lässt sich nie ausschließen.
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