13.03.2010, 13:30 Uhr
BERLIN. Der Deutsche Tennis Bund bietet Philipp Petzschner die Aufnahme in den A-Kader an. So könnte der Bayreuther Davis Cup spielen.
Petzschner konnte wegen einer bisher fehlenden Unterschrift unter die Athletenvereinbarung nicht für die mit 1:4 verlorenen Erstrunden-Partie in Frankreich am vorigen Wochenende nominiert werden. Der Verband unterstrich, Petzschner habe die Athletenvereinbarung des DTB nicht unterschreiben wollen.
"Kandidat für Davis Cup"
Damit gehört er dem Testpool der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) nicht an. "Er war ein Kandidat für den Davis Cup und wäre natürlich in den A-Kader aufgenommen worden, hätte Petzschner dieses nicht abgelehnt", hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes.
Bis zur endgültigen Absage für die Davis-Cup-Saison 2010 hätten Verbandsdirektor Klaus Eberhard und Teamchef Patrik Kühnen immer wieder den Kontakt zu Petzschner und dessen Management gesucht. "In persönlichen Gesprächen wurde betont, dass Philipp Petzschner zum erweiterten Davis-Cup-Kader gehört, für einen Einsatz aber die Athletenvereinbarung unterschreiben und sich den NADA-Richtlinien unterwerfen muss", erklärte der DTB. Die Versuche seien eingestellt worden, nachdem Petzschner dem Teamchef mitgeteilt habe, sich auf seine persönliche Turnierplanung konzentrieren zu wollen.
dpa
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