12.03.2010, 18:40 Uhr
Von Alexander Gradl
BAYREUTH. „Pfeilgrodaus“ sind Werner Schmidbauer und Pippo Pollina in Bayreuth angekommen.

Pollina im Frauengefängnis
Beeindruckende musikalische Einlagen gehörten genauso zum Programm wie Geschichten aus der Vergangenheit der Musiker. Pippo Pollina etwa verriet, wie es war, in einem Frauengefängnis
mit 400 Insassinnen zu spielen. Als die Dame neben ihm erwähnte, dass sie drei Männer umgebracht hatte, habe er versucht locker zu bleiben: „Na das passiert, habe ich ihr
gesagt“, erzählte Pollina mit seinem sympathischen italienischen Akzent schmunzelnd.
Sowohl er als auch Werner Schmidbauer wechselten beim Singen in die Muttersprache des anderen, unterstützten in Refrain und Strophe. Martin Kälberer gab als sicherer Begleiter an
Keyboard, Akkordeon, Kalimba, Cajón und dem schweizer Instrument Hang stoisch Sicherheit. "Volare"
Die mehr als 200 Gäste zeigten sich nicht scheu und sangen auf Kommando lauthals mit, ob „Pfeilgrodaus“ oder „Volare“. Das hatte sich Pollina gewünscht, der ein
italienisches Lied haben wollte, dass auch alle mitsingen konnten. Geklappt hat das wunderbar.
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