12.03.2010, 12:00 Uhr
BERLIN. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in der Debatte über die Zusammensetzung von Wirtschaftsdelegationen bei Reisen des Außenministers hinter Guido Westerwelle (FDP) gestellt.
Die Kanzlerin sei davon überzeugt, dass der Außenminister "in Übereinstimmung mit den Regeln vorgegangen ist und vorgehen wird und seine Entscheidung über die Zusammensetzung von Delegationen auch entsprechend vorgenommen hat", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach am Freitag in Berlin. Die Spitzenverbände der Wirtschaft würden in einem transparenten und weit gestreuten Verfahren über Auslandsreisen informiert, sagte Heimbach. Über die Zusammensetzung der Delegationen entscheide jeder Minister selbst. Westerwelle war in die Kritik geraten, weil er auf Auslandsreisen befreundete Geschäftsleute mitgenommen hat.
dpa
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