10.03.2010, 16:30 Uhr
WASHINGTON. Intimrasur mit bösen Folgen: Eine 37-jährige Frau hat in Florida einen Autounfall gebaut, weil sie sich beim Fahren die Bikinizone rasierte.
"Sie sagte, dass sie ihren Freund auf Key West treffen und auf den Besuch vorbereitet sein wollte", zitierten lokalen Medien den Verkehrspolizisten Gary Dunick am Mittwoch. "Wenn ich nicht am Unfallort gewesen und es gesehen hätte, dann hätte ich es nie geglaubt."
Die 37-Jährige sagte Dunick zufolge aus, dass sie ihren Ex-Ehemann auf dem Beifahrersitz das Steuer halten ließ, während sie die Klinge an ihrem Schamhaar ansetzte. Das Auto krachte dann bei Cudjoe Key auf einen Kleinlaster, dessen zwei Insassinnen leicht verletzt wurden.
Injektionsnadeln im Arm noch überboten
"Vor ungefähr zehn Jahren habe ich fast an derselben Stelle einen Autofahrer angehalten, aus dessen Arm gleich drei oder vier Injektionsnadeln mit Drogen ragten", schilderte Dunick. "Das war total unwirklich, und ich habe gedacht, das lässt sich beim besten Willen nicht überbieten. Und jetzt schaut euch das an."
Dabei muss sich die Frau nun nicht nur wegen Fahrlässigkeit am Steuer mit Körperverletzung als Folge verantworten. Wie sich herausstellte, war der Fahrerin just am Tage vor dem Unfall der Führerschein für fünf Jahr entzogen worden, weil sie alkoholisiert durch die Gegend kutschiert war.
dpa
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