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08.03.2010, 19:24 Uhr

 

Stipendium für Unternehmensgründer Matthias Faerber

BAYREUTH. Für Matthias Faerber ist der Unternehmenstart ein gutes Stück einfacher geworden.

 

Gründungsberater Dr. Andreas Kokott (links) unterstützt Matthias Faerber beim Aufbau seiner Firma. Foto: red
Für Matthias Faerber ist der Start jetzt ein gutes Stück einfacher geworden: Zwölf Monate hat er Zeit, auf guten Grundlagen ein Unternehmen aufzubauen. Ein Gründungsstipendium des Exist-Programms, das das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Europäische Sozialfonds auflegen, hilft ihm dabei.

44 500 Euro: Das ist die Summe, die dem 31-jährigen Diplom-Informatiker für die nächsten zwölf Monate an der Uni Bayreuth zur Verfügung steht. Sein noch größeres Kapital aber ist das System, das in den vergangenen drei Jahren unter dem Dach des Bayerischen Forschungsverbunds Forflow entstanden ist. Ziemlich treffend haben die geistigen Väter ihr Baby „Prozessnavigator“ genannt, denn tatsächlich funktioniert die hochkomplexe Software am Ende ein wenig wie ein ganz simples Navigationssystem, das fast schon jeder im Auto hat.

Keine Entscheidungsabnahme

Das Besondere am Prozessnavigator, sagt Faerber, ist seine Flexibilität. Das System bringt Struktur in eine Produktentwicklung, aber es nimmt dem Entwickler weder Entscheidungen ab, noch beschneidet es seine Kreativität. Und wenn er einen Fehler macht, was sich nach Faerbers Worten bei der Entwicklung eines neuen Produkts gar nicht ausschließen lässt, „kann er reagieren und die Schritte innerhalb des Prozesses neu ausführen“.

Dass Industriepartner an den Ergebnissen des drei Jahre laufenden Forschungsverbundes hochgradig interessiert waren, dass also für den Prozessnavigator offenkundig ein Markt vorhanden ist, hat den Ausschlag gegeben: Gemeinsam mit dem Gründungsberater der Universität Bayreuth, Dr. Andreas Kokott, hat Faerber sich um ein Exist-Stipendium bemüht. Zum 1. März hat er es bekommen und das macht ihn jetzt ein Stück freier. Business-Plan, Kundenakquise und Messebesuche stehen auf Faerbers Agenda – innerhalb der nächsten zwölf Monate gilt es die Unternehmensgründung voranzutreiben. Mittlere und große Unternehmen sind die Zielgruppe.

Dass die Universität Bayreuth dem Verbundprojekt „4 hoch 2 für Oberfranken“ angehört, hat Faerbers Start-up auf die Sprünge geholfen. Zu „4 hoch 2“ gehören die vier oberfränkischen Hochschulen Hof, Coburg, Bamberg und Bayreuth. Derzeit befindet sich ein weiteres Gründungsprojekt in der Begutachtung für ein Stipendium, ein drittes ist in Planung.

red



INFO Mehr im Internet unter

www.4hoch2-oberfranken.de






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Nach der Loveparade in Duisburg werden Diskussionen um die Sicherheit auf derartigen Großveranstaltungen laut. Daher wollen wir von Ihnen wissen: Trauen Sie sich noch auf Massenevents oder bleiben Sie lieber zu Hause?

Ein mulmiges Gefühl werde ich sicherlich haben, aber das hält mich nicht vom Feiern ab. Es wird beim nächsten Mal schon nichts passieren.
Ich gehe davon aus, dass die Sicherheit bei zukünftigen Events stärker geprüft wird. Daher habe ich keine Bedenken, Großveranstaltungen zu besuchen.
Ich bleibe lieber zu Hause. Die Ereignisse haben mal wieder klar gemacht, dass die Sicherheit der Besucher nicht an erster Stelle steht.
Schon vor dieser Tragödie habe ich keine Großveranstaltungen besucht. Ein gewisses Risiko lässt sich nie ausschließen.
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