17.02.2010, 15:38 Uhr
OBERFRANKEN. Nach dem Faschingstrubel zieht die Polizei in Oberfranken Bilanz.
Vom „Weiberfasching“ bis zum „Faschingsdienstag“
Allein zwischen „Weiberfasching“ am vergangenen Donnerstag und dem frühen Aschermittwoch kontrollierten Polizeibeamte rund 2500 Autofahrer auf ihre Fahrtauglichkeit. Dabei stellten die Beamten 44 Narren unter Alkohol am Steuer fest, die über 0,5 Promille Alkohol im Blut hatten. Fünf Verkehrsteilnehmer verursachten unter Alkoholeinwirkung an diesem langen Faschingswochenende einen Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
In fünf Fällen gelang es den Polizisten, Angetrunkene noch rechtzeitig vom Autofahren abzuhalten. Sie mussten die Fahrzeugschlüssel an die Polizeibeamten abgeben.
Negative Tendenz
In den vergangenen Jahren ergaben die Messwerte bei der Mehrzahl der betrunkenen Verkehrsteilnehmer einen Wert von unter 1,1 Promille. Als negative Tendenz war laut Polizei in diesem Jahr deutlich erkennbar, dass annähernd die Hälfte der "Ertappten" völlig fahruntauglich waren, also mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut hatte und somit der Führerscheinentzug ansteht.
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