15.02.2010, 15:19 Uhr
WEIDENBERG/CREUSSEN. Streusalzangebote zu Wucherpreisen bringen die Verantwortlichen in den Kommunen der Region auf die Palme.
Angebote zur Lieferung von Streusalz zu völlig überhöhten Preisen bringen die Verantwortlichen in den Kommunen der Region auf die Palme.
Gerade erst wieder habe er per E-Mail Streusalz für 270 Euro pro Tonne angeboten bekommen, berichtet Bernd Sellheim, Chef des Bauhofs Bayreuth. Im Herbst lag der Preis noch bei gut 60 Euro, 50 Prozent Aufschlag seien in so einem harten Winter okay, so Sellheim.
Schamloses Ausnutzen
Kein Wunder, dass der Weidenberger Bürgermeister Hans Wittauer klagt: „Hier wird versucht, die Notlage der Kommunen schamlos auszunutzen.“ Ihm ist die Tonne Streusalz auch schon
für 300 Euro angeboten worden. Solche Offerten kommen bevorzugt aus Österreich oder Osteuropa.
Die Konsequenz für die Kommunen: Streusalz sparen, nur noch Gefahrenstellen streuen und hoffen, mit den letzten Reserven über die Runden zu kommen.
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