21.01.2010, 19:50 Uhr
KULMBACH. Angst vor der weiteren Ausbreitung der in Kulmbach aufgetretenen Pferdeseuche "Equine Infectious Anemia" (EIA) geht um. Sogar ein internationales Springturnier in Brandenburg könnte gefährdet sein.
Der Grund: Eine junge Reiterin aus Kulmbach hatte ihr Pferd Anfang Januar in das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt Neustadt/ Dosse mitgenommen. In dem Seidenhofer Reitstall, in dem ihr Pferd zuvor untergebracht war, hatte zu dem Zeitpunkt bereits der Verdacht auf Ausbruch der Pferdeseuche bestanden. Jetzt stehen in dem Brandenburger Gestüt 200 Pferde unter Quarantäne. Ein großes internationales Springturnier Ende Januar darf zwar stattfinden, doch wird der Rückzug vieler Teilnehmer aus Angst vor der Seuche befürchtet.
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