18.01.2010, 18:15 Uhr
BAYREUTH. Wie dreckig ist Weihwasser? Helfen Ingwer und Honig gegen die Schweinegrippe? Beseitigt Schokolade Kopfweh? Jugend forscht wieder.
Das sind nur drei von 156 Arbeiten des Regionalwettbewerbs Jugend forscht, die oberfränkische Schüler beantworten. 238 Schüler beteiligen sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb – wie Staatssekretärin Melanie Huml gestern bei der Pressekonferenz in der Regierung von Oberfranken sagte, ist das erneut ein bundesweiter Spitzenwert.
Neunter Regionalwettbewerb
Bereits zum neunten Mal findet der Regionalwettbewerb Jugend forscht in Oberfranken statt. Bei der gestrigen Vorstellung der Zahlen und der Partner von Oberfranken offensiv – Forum Zukunft
Oberfranken, dessen Vorsitzende Melanie Huml ist, sagte die Staatssekretärin, dass es beeindruckend sei, „wie viele Schüler aus Oberfranken teilnehmen. Im Vergleich zum
vergangenen Jahr ist die Zahl der Teilnehmer gleich geblieben, nur die Zahl der Arbeiten hat sich um zwei verringert“.
Sie sei „im vergangenen Jahr sehr angetan gewesen von der Art der Arbeiten“, sagte Huml weiter. Und: sie freue sich auf die Präsentation der Arbeiten am 4. und 5. März in
der Bayreuther Stadthalle, wenn die Sieger des Regionalwettbewerbs ermittelt werden, die dann versuchen werden, die Jury auf Landesebene im April zu überzeugen. Abschluss des Wettbewerbs
2010, der in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecke neue Welten!“ steht, ist am 16. Mai beim Finale des Bundeswettbewerbs in Essen.
Große Themenvielfalt
Welcher Forschertrieb in den Kindern und Jugendlichen steckt, zeigt die Themenvielfalt, die Stefan Gagel, der Wettbewerbsleiter von Jugend forscht für Oberfranken, auszugsweise vorstellte:
unter anderem haben sich zwei Schüler des Gymnasiums Christian-Ernestinum (GCE) der bakteriellen Belastung von Weihwasser angenommen, „vielleicht hilft der Heilige Geist gegen
Krankheiten“, sagte Gagel.
Eine Bamberger Schülergruppe untersucht Flechten als Bioindikatoren, eine Coburger Jungforschergruppe nimmt sich des Themas Milch an und will zeigen, dass man aus Milch auch Kunststoff
machen kann. Coburg stellt, so Huml, in Oberfranken die meisten Arbeiten. Die Nase bei der Zahl der eingereichten Arbeiten hat das Gymnasium in Burgkunstadt vorn: 24 Arbeiten kommen in diesem
Jahr aus diesem Gymnasium.
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wah
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