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14.01.2010, 19:34 Uhr

 

Weite Welt statt enger Grenzen

Von Elmar Schatz, RNT

BAYREUTH. Der einstige Bundesgrenzschutz wirkt heute als Bundespolizei in der weiten Welt.

 

Klar wurde das wieder einmal beim Neujahrsempfang in Bayreuth mit Rednerin Irene Plank, deutsche Spitzendiplomatin bei der Nato in Brüssel und früher Botschafterin in Beirut. Dort war sie Vorgesetzte des Bayreuther Bundespolizeichefs Carl-Ulrich Stoltz, als dieser im Libanon half, einen Grenzschutz aufzubauen.

Jahrelang hat Plank auch den Polizei-Aufbau in Afghanistan koordiniert. Sinn der Mission am Hindukusch sei, Bedrohung, die auch für Deutschland gefährlich werden könnte, dort gar nicht erst aufkommen zu lassen, sondern stabile Sicherheit zu schaffen.

Altes Denken aus Kalte-Kriegs-Zeiten müsse endlich aus den Köpfen raus, um reibungslose weltumspannende Polizei-Zusammenarbeit zu ermöglichen, so Plank, die selbst über einen weiten geistigen Horizont verfügt, mit Arbeitserfahrungen im Kongo, in Marokko, im Libanon – und nun bei der Nato – hier befasst sie sich mit Russland und Ukraine.




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