BAYREUTH. Jetzt werden die Nürnberger in die Region gelockt. Die Region hofft, vom Anschluss an den VGN zu profitieren.
Das dies funktionieren kann, zeigt das Beispiel Pegnitz – Pegnitz ist bereits seit 2005 im VGN Erfahrungen. „Es kommen viel mehr Wanderer als vorher“, hat Wolfgang Hempfling,
stellvertretender Geschäftsleiter bemerkt. Auch Speichersdorf, mit seinem Verkehrsknotenpunkt Bahnhof Kirchenlaibach, hofft auf regen Reiseverkehr. Mehr Frequenz soll aber nicht nur am Bahnhof
spürbar sein, auf Gäste aus dem Nürnberger Land hofft zum Beispiel die Tauritzmühle (als Ausflugsziel) und der Rosenthal-Shop. Um Ausflügler in die Region zu bringen,
müssten aber, darauf weist Bürgermeister Manfred Porsch hin, „Angebote für die Nürnberger“ entwickelt werden, zum Beispiel Radtouren ins benachbarte
Fichtelgebirge.
Ein erstes solches Angebot lockt bereits ab dem Dreikönigstag die Skifahrer: Morgen und dann bis Ende Februar an allen Sonntagen geht es im Stundentakt ab Bayreuth Hauptbahnhof in die
Ochsenkopfregion. Die Abfahrtszeiten sind mit den Ankunfts- und Abfahrtszeiten des Regionalexpress Nürnberg-Bayreuth koordiniert. Mit diesem Angebot setzt man vorerst auf die Wintersaison. Das
Fichtelgebirge als einziges wintersporttaugliches und zudem schneesicheres Wintersportgebiet im VGN-Raum besitze große Anziehungskraft. Mit dem VGN-Tarif kommt man nun in gut zwei Stunden von
Nürnberg Hauptbahnhof an die Ochsenkopf-Talstation in Fleckl. Die Mitnahme von Ski und Rodel ist sowohl im Zug als auch im Bus gewährleistet. Und: Die Seilschwebebahnen am Ochsenkopf sind
neue VGN-Freizeitpartner. Gegen Vorlage eines gültigen VGN-Tickets werden Fahrpreisermäßigungen gewährt.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe des Nordbayerischen Kuriers.
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