22.12.2009, 17:51 Uhr
BAYREUTH. Der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, begrüßte laut einer Pressemitteilung der Uni Bayreuth die Entscheidung der protestierenden Studierenden, den Hörsaal 26 einen Tag vor Weihnachten freizugeben. Die Besetzung hatte insgesamt 36 Tage gedauert.
Bei einer Diskussion im Plenum am Montagabend hatten sich die Streikenden entschlossen, den Hörsaal zu verlassen. Sie wollen in einer gemeinsamen Aktion mit dem Universitätspräsidenten am 23. Dezember um 12 Uhr die Besetzung beenden und über den Jahreswechsel eine Protestaktion auf dem Rondell, dem zentralen Platz des Campus, stattfinden lassen.
Raum für inhaltliche Arbeit
Bormann duldet die auf dem Rondell geplanten Aktionen unter der Voraussetzung, dass sich die Streikenden an die Vorgaben eines Zehn-Punkte- Katalogs der Hochschuleitung halten werden. In dem Papier heißt es unter anderem, das Hausrecht des Präsidenten gelte auf dem gesamten Campus - also auch auf den Freiflächen. Verstöße gegen das Hausrecht haben daher auf diesen Flächen dieselben Rechtsfolgen wie in Gebäuden. Die Streikenden verpflichten sich mit der inzwischen erfolgten Annahme des Forderungskatalogs zudem dazu, die Besetzung als Demonstration ordnungsgemäß anzumelden.
Sein Angebot, den protestierenden Studierenden künftig einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie ihre inhaltliche Arbeit fortsetzen könnten, sei an ein klares Ende der Besetzungsaktion gebunden. Dies betonte Bormann ausdrücklich.
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