17.12.2009, 13:10 Uhr
BAYREUTH. Katharina Wagner hat die Streichung der Sondervorführungen für Gewerkschaften mit erhöhten Lohnforderungen begründet.
Die Bayreuther Festspielchefin Katharina Wagner hat die Streichung der Sondervorführungen für Gewerkschaften mit erhöhten Lohnforderungen begründet.
Dem Rundfunksender SWR2 sagte Wagner nach Angaben vom Donnerstag, die von ver.di durchgesetzten Tariferhöhungen für Festspiel-Mitarbeiter hätten eine immense Kostensteigerung hervorgerufen. Im Umkehrschluss habe man die Gewerkschaftsvorstellungen auf normales Preisniveau anheben müssen, um die Forderungen zu erfüllen.
Seit 1952 hatte es auf dem Grünen Hügel in jeder Saison zwei verbilligte Gewerkschaftsvorstellungen gegeben. Künftig muss der Deutsche Gewerkschaftsbund aber volle Preise bezahlen und hat daher für 2010 nur noch eine Aufführung gekauft. Wagner sagte, die Gewerkschaft habe zwar weiterhin zwei Vorstellungen gewollt, aber zum verbilligten Preis. "Das konnten wir nicht machen. Das ist auch nicht mehr rechtfertigbar den anderen Bestellern gegenüber."
dpa
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